Zeittunnel: „Verwunderung“ bei der Kreis-CDU

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Zeittunnel
Saisoneröffnung: Ab Samstag kann der Zeittunnel in Wülfrath wieder besucht werden. Foto: Hans-Joachim Kling

Wülfrath. Zur Diskussion um den Ausstieg der Stadt Wülfrath Ende 2020 aus dem Zeittunnel schreibt die CDU-Fraktion im Kreistag:

Mit großem Interesse und gelegentlicher Verwunderung hat der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion, Klaus-Dieter Völker, die Diskussion in den politischen Gremien der Stadt Wülfrath zum Thema „Zeittunnel“ verfolgt.

„Es ist schon erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit gestandene Wülfrather Kommunalpolitiker das sensible Thema diskutieren und offenbar auch ohne Rücksicht auf „Geldgeber“ über ein frühzeitiges Ende dieser – weit über den Kreis hinaus gehenden – Kulturstätte laut nachdenken,“ so Völker weiter.

Die Führungsriege der CDU Kreistagsfraktion hat bereits in den Osterferien in einem sehr offenem Gespräch mit der Wülfrather Verwaltungsspitze zum Thema „Zeittunnel“ ihre Bereitschaft bekundet, die Stadt hier nicht im Regen stehen zu lassen und um Zahlen und Daten über die kulturellen und sportlichen Einrichtungen gebeten. Leider sind diese bis heute nicht geliefert worden!

„Der Kreis ist sich in seiner großen Mehrheit einig, das für das „neanderland“ wertvolle Leuchtturmprojekt nicht am derzeit demonstrierten „Kleingeist“ von Kommunalpolitikern scheitern zu lassen. Wir werden deshalb,“ so der CDU Fraktionsvorsitzende abschließend, „planmäßig auch für 2019 den Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro leisten und erstmalig der Stadt Wülfrath auch einen Betrag von 15.000 Euro für Umweltbildung am Projekt Zeittunnel zur Verfügung stellen. Und damit ist jetzt der Rat der Stadt Wülfrath gefragt.“