Erste „JAM“ der Velberter Sportgemeinschaft

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Die VSG hat ihre Miglieder geehrt, die dem Sportverein seit langem die Treue halten. Inge Kuhs (3.v.r.) ist seit 86 Jahren dabei. Foto: Mathias Kehren
Die VSG hat ihre Miglieder geehrt, die dem Sportverein seit langem die Treue halten. Inge Kuhs (3.v.r.) ist seit 86 Jahren dabei. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Die Velberter Sportgemeinschaft (VSG) ist mit über 2.000 Mitgliedern der größte Sportverein in Velbert. Einmal im Jahr werden die Sportler geehrt, die der VSG seit Jahrzehnten die Treue halten. Diese Ehrung fand dieses Jahr in einem neuen Format statt: Zur sogenannten „Jam“, der Jahresabschlussmatinee, hatte die VSG ins Parkhotel eingeladen.

„Etwas kleiner, dafür aber auch etwas feiner“, so VSG-Geschäftsführer Axel Spitzer, sollte die Veranstaltung für die Ehrung der Mitglieder und verdienter Sportler sein. So fand die erste JAM im Velberter Parkhotel und nicht wie sonst im Forum Niederberg statt. Dort erwartete die Ehrenmitglieder außerdem noch ein reichhaltiges Büffet und Zeit für Gespräche.

120 Gäste waren eingeladen, die von Moderator Bernd Hamer begrüßt und durch das zweistündige Programm geführt wurden. Das begann mit der Rede des Vereinsvorsitzenden Holger Kocherscheidt, der kurz die Geschichte der VSG, von der Gründung als TUS 1864 über die Fusion mit der TBK im Jahre 2008 zur VSG, Revue passieren ließ. Heute gibt es bei der VSG acht eigenverantwortliche Sportabteilungen, die mit etwas über hundert Übungsleitern rund 300 Kurse anbieten. „10.000 durchgeführte Sportstunden finden bei der VSG jedes Jahr statt“, haben Kocherscheidt und sein Vorstandteam ausgerechnet.

Der Verein ist in der Bevölkerung mit verschiedenen Veranstaltungen stark verwurzelt, sei es beim Kindersportabzeichen, bei großen Veranstaltungen, wie etwa der Himmelfahrtswanderung, oder auch bei Seniorenfahrten. Mit der Kindersportakademie hat die VSG ein Angebot für den sportlichen Nachwuchs geschaffen. Qualifizierte Trainer sind auf den Umgang mit Kindern geschult und ermöglichen ihnen im Rahmen sogenannter „Cross-Over-Trainings“ alle möglichen Sportarten kennenzulernen.

Nach der Vereinsvorstellung übernahm die stellvertretende Vereinsvorsitzende Meike Endemann und führte die Ehrungen durch. Mitgliedschaften von 25, 40, 50, 60 und über 65 Jahren erhielten besondere Anerkennung. Inge Kuhs hält mit 86 Jahren Mitgliedschaft dem Verein bei Weitem am längsten die Treue. Und: „Ich war schon mit fünf Jahren im Verein, also eigentlich noch ein Jahr länger“, schmunzelt Kuhs. Das erste Jahr sei ihr aber nicht anerkannt worden, weil man damals offiziell erst mit sechs Jahren dem Verein hätte beitreten können.