Rat verabschiedet Haushalt 2019

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Mettmann. Bei zwei Gegenstimmen ist der Haushalt 2019 auf der letzten Ratssitzung des Jahres mit breiter Mehrheit verabschiedet worden.

Als der Entwurf des Haushaltsplans 2019 in der Ratssitzung am 9. Oktober eingebracht wurde, wies er noch einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 1,1 Million Euro aus. Doch seitdem haben Änderungen und Ergänzungen zu einem positiven Ergebnis geführt. Der Haushalt weist nun einen Überschuss von 557.059 Euro aus.

Die Verbesserungen setzen sich unter anderem durch höhere Steuereinnahmen (Anteil an der Umsatzsteuer: 354.000 Euro und Anteil Einkommensteuer: 75.000 Euro), durch einen Mehrertrag bei den Schlüsselzuweisungen (rund 454.500 Euro), durch Weiterleitung der Integrationspauschale vom Land NRW an die Kommunen (600.000 Euro), durch den Wegfall „Fond Deutsche Einheit“ ab 2019 (1.163.000 Euro) sowie durch einen Minderaufwand bei den Asylbewerberleistungen (rund 166.500 Euro).

Verschlechterungen im Haushaltsplan hat es dagegen in folgenden Bereichen gegeben: Vereinbarung mit der Stadt Erkrath zur Aufnahme Mettmanner Schüler in der Hauptschule (100.000 Euro), erzieherische und wirtschaftliche Hilfen (rund 204.800 Euro), Mindererträge bei den Kostenerstattungen des Jobcenters (110.000 Euro), Wegfall des erwarteten Jahresüberschusses der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (75.000 Euro), durch den Verlustausgleich für das Jahresergebnis 2018 der Gesellschaft Wirtschaftsförderung (150.000 Euro) und durch eine Organisations- und Stellenplananalyse für die Kernverwaltung (300.000 Euro).

Der Gesamtertrag der Erträge des Haushalts 2019 liegt bei 110.717.229 Millionen Euro; der Gesamtbeitrag der Aufwendungen beläuft sich auf 110.160.170 Euro. Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme für Investitionen erforderlich ist, wird auf 11.662.602 Millionen festgesetzt.

Für das Jahr 2020 rechnet Kämmerin Veronika Traumann mit einem Haushaltsüberschuss von 587.177 Euro.