Feuerwehr befreit eingeklemmte Frau aus ihrem Auto

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Im Stadtgebiet ist es zu einem Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Foto: Symbolbild (Polizei)
Im Stadtgebiet ist es zu einem Einsatz für den Rettungsdienst gekommen. Foto: Symbolbild (Polizei)

Mettmann/Wülfrath. Am Sonntag gegen 18.45 Uhr kam es auf der Kreuzung Bibelskirch an der Ortsgrenze von Mettmann und Wülfrath zu einem schweren Verkehrsunfall.

Eine 55-jährige Frau aus Wülfrath wollte nach Mitteilung der Polizei mit ihrem Mini von der Rohdenhauser Straße auf die Flandersbacher Straße Richtung Mettmann abbiegen. Dabei unterschätzte sie nach Aussage der Polizei bei Regen und Dunkelheit Entfernung und Geschwindigkeit eines roten Chevrolet Matiz, der auf der Meiersberger Straße Richtung Ratingen fuhr.

So kam es im Kreuzungsbereich zu einem schweren Zusammenstoß. Hierbei wurde die 44-jährige Matiz-Fahrerin aus Mettmann in ihrem total zerstörten Wagen eingeklemmt und schwer verletzt.

Polizei und Rettungsdienst wurden alarmiert, die Mettmanner Feuerwehr entsendete einen Rüstzug, einen Rettungs- und einen Notarztwagen der Feuerwehr Mettmann sowie einen Rettungswagen der Feuerwehr Ratingen zum Einsatzort. Die Unfallstelle wurde komplett gesperrt. Die Feuerwehr leuchtete den Unfallort großflächig aus.

Die schwerverletzte Mettmannerin musste mit schwerem Gerät aus ihrem Fahrzeug befreit und geborgen werden. Dazu wurde das Dach des Chevrolets entfernt, um eine schonende Befreiung mit medizinischer Versorgung durchführen zu können. Nach etwa 20 Minuten konnte die Patientin aus ihrer Zwangslage befreit und vom Rettungsdienst in ein Fachkrankenhaus gebracht werden. Die 55-jährige Unfallverursacherin blieb nach eigenen Angaben unverletzt.

Die zwei nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge wurden geborgen und abgeschleppt. Der entstandene Gesamtsachschaden summiert sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 15.000 Euro.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten blieb die Unfallstelle bis gegen 20.15 Uhr voll gesperrt. Hierdurch kam es zu geringen Verkehrsstörungen. Der anlaufende Verkehr wurde um- und abgeleitet, der öffentliche Personennahverkehr informiert.