Neue Ausstellung im Kunsthaus: Schwestern präsentieren fotorealistische Malerei und Zeichnungen

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Ekaterina Gasmi und Natalia Baumeister präsentieren fotorealistische Malerei und Zeichnungen. Foto: André Volkmann
Ekaterina Gasmi und Natalia Baumeister präsentieren fotorealistische Malerei und Zeichnungen. Foto: André Volkmann

Mettmann. Am Samstag, 6. April, eröffnet im Kunsthaus Mettmann eine neue Ausstellung, in der sich alles um fotorealistische Malerei und Zeichnungen dreht. Die Schwestern Ekaterina Gasmi und Natalia Baumeister präsentieren dann bis zum 14. April ihre Werke.

Ekaterina Gasmi und ihre vier Jahre jüngere Schwester Natalia stammen beide gebürtig aus Russland. Dort sind sie ausgewachsen, haben studiert und ihre Leidenschaft für Kunst entdeckt. Nach Deutschland zog es die Beiden dann wegen des Studiums an der Düsseldorfer Kunstakademie. Kreativ sind die Schwestern seit ihren Kindertagen. „Unsere Mutter hat uns dabei immer unterstützt“, verrät Ekaterina Gasmi. Konkurrentinnen seien die Schwestern nicht, sagen beide unisono. Ihre Kunst unterscheide sich einerseits zu stark, andererseits wollen beide ihre Verbundenheit nutzen, um in den Werken gegenseitig nach „Fehlern“ zu suchen.

Die künstlerischen Stilrichtungen könnten unterschiedlicher kaum sein: Ekaterina Gasmi malt fotorealistische Bilder, Natalia Baumeister konzentriert sich dagegen auf Bleistift- und Tuschezeichnungen. Vor allem auf technischer Ebene stechen aber alle Werke hervor: „Man merkt den Werken die östliche Malschule an. In Russland steht die Technik im Vordergrund“, erläutert Monika Kißling, Vorsitzende des Kunsthaus Mettmann e.V.

Auf die Leinwände gebracht haben die beiden Künstlerinnen verschiedene Motive, darunter Stillleben, Sportwagen oder Portraits. Vor allem die „Boot-Spiegelungen“ von Ekaterina Gasmi fallen auf. „Daraus soll auch eine Reihe werden“, kündigt Gasmi an. In diesem Stil möchte die Malerin weitere Wasserspiegelungen von Booten fotorealistisch umsetzen. Der Entstehungsprozess von Gasmis Werken ist mehrschrittig: Zunächst sucht sie nach einem geeigneten Motiv, dann fertigt sie davon eine Fotoreihe an, um am Ende eine einzelne Aufnahme als Vorlage für das zu malende Kunstwerk zu nutzen.

Den Kontakt zum Kunsthaus fanden die Schwestern über Lothar Weuthen und das Projekt „ARTikuliert“. Die Kunstwerke können freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr sowie sonntags zwischen 14 und 18 Uhr betrachtet werden.

Die Finissage findet am Sonntag, 14. April, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr statt. Weitere Informationen unter www.kunsthaus-mettmann.de