Aktionsbündnis Seniorensicherheit: Zehn neue Partnerinnen und Partner helfen mit

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Silke Maaß (Polizei), Erika Voß (Ha), Julia Faoro (Wü), Michael Schmidt (Mo), Margret Pinnow (Mo), Gabi Bongard (Ha), Holger Kresken (Polizei), Mario Fasol (Wü), Claudia Riehl (Me), Heinz-Wilhelm Kratz (La), Ralf Weiner (Ha), Rolf Hoffmann (Wü), Andreas Grabowsky (Ha), Simone Hakenberg (Polizei), Klaus Kampen (Wü), Katja Lindemann (Polizei), Helga Tauscher-Detemple (Wü), Gerd Paul Freiherr von Piwkowski (La), Angelika Zwering (Mo). Foto: Polizei
Silke Maaß (Polizei), Erika Voß (Ha), Julia Faoro (Wü), Michael Schmidt (Mo), Margret Pinnow (Mo), Gabi Bongard (Ha), Holger Kresken (Polizei), Mario Fasol (Wü), Claudia Riehl (Me), Heinz-Wilhelm Kratz (La), Ralf Weiner (Ha), Rolf Hoffmann (Wü), Andreas Grabowsky (Ha), Simone Hakenberg (Polizei), Klaus Kampen (Wü), Katja Lindemann (Polizei), Helga Tauscher-Detemple (Wü), Gerd Paul Freiherr von Piwkowski (La), Angelika Zwering (Mo). Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Am Mittwoch hat im Mettmanner Polizeidienstgebäude am Adalbert-Bach-Platz eine erneute Schulung zum Thema „Seniorensicherheit“ für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann stattgefunden.

Diese Schulungen führt die Polizei in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen durch. Das Aktionsbündnis Seniorensicherheit (ASS!) ist ein fester Bestandteil der verkehrs- und kriminalpolizeilichen Präventionsarbeit in allen Städten des Kreises Mettmann. Insgesamt konnten am Mittwoch zehn neue Sicherheitspartnerinnen und -partner im Mutterhaus der Kreispolizei in Mettmann geschult werden. Sie wurden vom Leiter der federführenden Dienststelle der Direktion Verkehr, Polizeihauptkommissar Karsten Ingenhoven, in einer kurzen Ansprache herzlich begrüßt. Simone Hakenberg, Moderatorin der Veranstaltung und Verkehrssicherheitsberaterin für die Stadt Ratingen, bedankte sich, auch im Namen von Landrat Thomas Hendele und Direktionsleiter Ralf Schefzig, für das bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement der neuen „ASS!e“.

Nach persönlich geführten Erstgesprächen, welche von den jeweiligen regionalen Ansprechpartner/innen der Kreispolizeibehörde Mettmann mit allen Interessenten geführt wurden, stellte sich auch für die beteiligten Kommunen sehr schnell heraus, dass alle interessierten Ehrenamtler als geeignete Multiplikatoren eingestuft werden konnten.

Da das Projekt in der Kommune Haan leider einige Jahre auf Eis lag, wurden vier für diesen Bereich schon vor langer Zeit ausgewählte ASS!e innerhalb der aktuellen Veranstaltung auf den neuesten Stand der heutigen Präventionsthemen gebracht.

Die Seniorinnen und Senioren aus Langenfeld, Mettmann, Monheim am Rhein, Wülfrath und Haan erlebten am Mittwoch eine abwechslungsreiche Schulung zu den drei Modulen des Aktionsbündnisses:

1. Schutz vor Trickdiebstahl und Trickbetrug

2. Schutz vor Einbruchdiebstahl

3. Sichere Teilnahme am Straßenverkehr als Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrer

Kriminalhauptkommissar Holger Kresken (Kriminalprävention / Opferschutz) machte in seinem Vortrag deutlich, dass der beste Schutz vor Trickdieben und Trickbetrügern der Grundsatz ist: „Ich lasse keinen Fremden in meine Wohnung bzw. in mein Haus“. Technische und mechanische Einrichtungen, wie Sprechanlagen und Türketten, ermöglichen einen mittelbaren Kontakt zu Besuchern, schützen aber zugleich sehr wirkungsvoll vor ungebetenen Gästen.

Polizeihauptkommissarin Katja Lindemann (Verkehrsunfallprävention / Opferschutz für die Kommune Langenfeld) informierte innerhalb der Schulungsmaßnahme über die Möglichkeiten einer „Sicheren Teilnahme am Straßenverkehr“. Hierbei wurde den zukünftigen „ASS!en“ deutlich gemacht, dass es nicht darum geht, älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Mobilität zu nehmen, sondern neben der Benutzung eines Kraftfahrzeuges auch noch weitere Alternativen für eine Gefahren minimierende Teilnahme am Straßenverkehr aufzuzeigen.

Gerd Paul Freiherr von Piwkowski, ein bereits erfahrener Sicherheitsberater der ersten Stunde aus Langenfeld, berichtete in gewohnter Offenheit über die eigenen Erfahrungen als „ASS!“. Er munterte die „Neuen“ auf, möglichst häufig an polizeilich begleiteten Informationsständen in den Innenstädten teilzunehmen, Senioren gezielt zu den Sicherheitsthemen anzusprechen und das eigene Wissen vom Schulungstag zu übermitteln.

Zum Ende der Schulungsveranstaltung erhielten die Teilnehmer noch eine Unterweisung in die Thematiken „Arbeitsschutz im Ehrenamt“ und „Datenschutz“. Sie bekamen neben einer Schulungsmappe, mit den notwendigen Informationen zur weiteren Tätigkeit, auch noch persönliche Teilnahmebescheinigungen und diverse Informationsmaterialien der verkehrs- und kriminalpolizeilichen Themen ausgehändigt.

Insgesamt 107 Sicherheitspartner/innen im Kreis Mettmann

Wer an einer persönlichen Beratung zu einem der Module interessiert ist, kann sich direkt an den Verkehrssicherheitsberater/in der Kommune wenden. Diese/r vermittelt Ihnen einen Termin mit einem Sicherheitsberater/in:

Erkrath Gero Giegeling 02104-982-5111

Haan Holger Kresken 02104-982-7717

Heiligenhaus Saskia Pletsch 02104-982-5119

Hilden Silke Maaß 02104-982-5114

Langenfeld Katja Lindemann 02104-982-5116

Mettmann Udo Loppnow 02104-982-5113

Monheim Ilka Steffens 02104-982-5115

Ratingen Simone Hakenberg 02104-982-5109

Velbert Detlef Friese 02104-982-5117

Wülfrath Gero Giegeling 02104-982-5111

Der Kreis Mettmann verfügt über insgesamt über 107 ausgebildete „ASS!e“. Diese informieren und sensibilisieren innerhalb ihres Bekannten- und Verwandtenkreises sowie in der Nachbarschaft Seniorinnen und Senioren zu den oben genannten verkehrs- und kriminalpolizeilichen Themen. Im Rahmen von Gesprächen und kleinen Interviews vermitteln sie wichtige Verhaltenstipps.