„Offene Gartenpforte“: Privatbesitzer öffnen ihre Gärten für Besucher

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Um den Schutz von Insekten geht es auf der Diskussionsveranstaltung, die der Beirat der Unteren Naturschutzbehörde anbietet. Foto: André Volkmann
Um den Schutz von Insekten geht es auf der Diskussionsveranstaltung, die der Beirat der Unteren Naturschutzbehörde anbietet. Foto: André Volkmann

Kreis Mettmann. Am 18. und 19. Mai, 15. und 16. Juni, 20. und 21. Juli sowie am 14. und 15. September öffnen Privatbesitzer im Rahmen der Aktion „Offene Gartenpforte“ ihre Gärten für Besucherinnen und Besucher. Im Kreis Mettmann machen 16 Gartenbesitzer mit.

Normalerweise dürfen nur Freunde, Familie und Bekannte private Gärten betreten, doch jeweils an einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September sind viele sehenswerte Oasen wieder für alle reiselustigen Gartenfreunde geöffnet. Ob ländlicher Bauerngarten oder Naturgarten, weitläufiger Privatpark oder Mediterraner Garten die Aktion „Offene Gartenpforte“ zeigt, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Rheinland ist.

Verborgene Gartenschätze werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der Austausch unter Gartenfreunden ist stets fruchtbar. Ob man auf der Suche nach Inspirationen, Tipps oder Ausflügen ins Grüne ist, ist ganz egal: All dies kann bei der „Offenen Gartenpforte“ kombiniert werden.

Rund 100 Haus- und Villengärten, Park- und Kleingartenanlagen, Stauden- und Gehölzgärten öffnen allein im nördlichen Rheinland ihre Gartentore. Unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de sind alle Gartenadressen und Ansprechpartner nachzulesen. Auch eine Broschüre kann dort heruntergeladen oder bestellt werden.

Koordiniert und organisiert wird die Aktion von der Stiftung Schloss Dyck, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, den rheinischen Gartenbauverbänden, der Gesellschaft der Staudenfreunde, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur und den kommunalen Gartenämtern.

Die Idee der „Offenen Gartenpforte“, die auch in anderen Regionen Deutschlands realisiert wird, geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Im Gedenken an Königin Alexandra wurde der National Gardens Scheme Charitable Trust errichtet und das Schöne mit dem Nützlichen verbunden: Die erhobenen Eintrittsgelder kamen einem Hilfsfonds für Krankenpflege zu Gute. In Deutschland verfolgt die „Offene Gartenpforte“ kein karitatives Ziel, der Eintritt in die teilnehmenden Gärten ist frei.