Die Polizei führte im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. Symbolfoto: Polizei
Die Polizei führte im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. Symbolfoto: Polizei

Kreis Mettmann. Am Pfingstsonntag hat die Polizei zwischen 9 und 17 Uhr auf den Straßen im Kreisgebiet Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, aber auch andere Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Die Aktion ist zum Schutz von Zweiradfahrern durchgeführt worden.

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Am Pfingstwochenende haben auch auf den beliebten Strecken im Kreis Mettmann wieder etliche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer das sonnige Wetter für eine Ausfahrt genutzt. Da Zweiradfahrer im Straßenverkehr – ohne Knautschzone – gewöhnlich die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer darstellen, liegt deren Sicherheit der Kreispolizei besonders am Herzen.

Um die seit einigen Jahren wieder ansteigenden Verkehrsunfälle mit Motorrädern im Kreis Mettmann wieder zu senken, setzt die Kreispolizei neben Prävention und Öffentlichkeitsarbeit, auf verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Kreisgebiet – so auch am Pfingstsonntag. 

Insgesamt stellten die Beamten während ihrer Kontrollen 230 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. 47 Fahrzeugführer wurden „herausgewunken“, vier von ihnen waren so schnell unterwegs, dass sie Fahrverbote erhielten.

Zwei besonders schnelle Motorradfahrer gingen den Beamten mit ihrem mobilen Messgerät an der Losenburger Straße in Heiligenhaus ins Netz. Bei erlaubten 50 km/h wurden die beiden Motorradfahrer innerhalb weniger Minuten mit 108 bzw. 96 km/h gemessen. In wenigen Tagen werden die beiden Verkehrssünder Post erhalten, über deren Inhalt sie nicht erfreut sein dürften: Auf sie wartet eine Anzeige, ein Fahrverbot, Punkte in Flensburg sowie eine empfindliche Geldstrafe.