Polizei sucht Nachwuchs: Beratungen in der Kreispolizeibehörde am Mittwoch

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Nicole Rehmann, Personalwerberin der Kreispolizeibehörde Mettmann, informiert über den Polizeiberuf. Foto: Polizei
Nicole Rehmann, Personalwerberin der Kreispolizeibehörde Mettmann, informiert über den Polizeiberuf. Foto: Polizei

Mettmann. Am Mittwoch, 24. Juli, lädt die Einstellungsberaterin der Kreispolizeibehörde Mettmann, Polizeihauptkommissarin Nicole Rehmann, wieder zu ihrer „Info-Runde“ für den Einstieg in den Polizeiberuf ein. Los geht es um 17 Uhr im Dienstgebäude der Kreispolizeibehörde Mettmann am Adalbert-Bach-Platz 1 in Mettmann.

Interessierte müssen sich für die Teilnahme nicht im Vorfeld anmelden. Es reicht aus, sich kurz vor Beginn am Besuchereingang zu melden, heißt es seitens der Polizei.

Auch in dieser fünften Info-Runde dieses Jahres informiert Nicole Rehmann ausführlich über alle Facetten des Polizeiberufs. Begleitet werden diese Einblicke in die polizeiliche Berufswelt mit relevanten Informationen über das diesjährige Bewerbungs- sowie das mehrtägige Auswahlverfahren der Polizei im Land NRW.

Interessant kann für einige Bewerberinnen und Bewerber die Tatsache sein, dass auch ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW nicht mehr zwingend an das Abitur oder die volle Fachhochschulreife gebunden ist. So besteht die Möglichkeit, nicht nur mit einem Meisterbrief oder einer vergleichbaren Qualifikation, sondern auch schon nach Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und einer danach mindestens dreijährigen Tätigkeit im gelernten Beruf, ein Studium bei der Polizei aufzunehmen. Und die künftigen Chancen auf einen Studienplatz sind angesichts geplanter Einstellungszahlen bei der Polizei in NRW denkbar gut. So hält das Land NRW für den polizeilichen Einstellungsjahrgang 2020 insgesamt 2.500 Stellen bereit.

Wichtigste Einstellungsvoraussetzung, um in die engere Auswahl für einen Ausbildungsplatz bei der Polizei im Lande NRW zu kommen, bleibt aber neben der aktuell veränderten Studierfähigkeit, dass Bewerberinnen und Bewerber aus ärztlicher Sicht polizeidiensttauglich und zudem sportlich fit sind.

Die deutsche Staatsangehörigkeit ist schon seit einigen Jahren nicht mehr zwingende Einstellungsvoraussetzung, denn auch Staatsbürger aus EU-Staaten, sowie Bewerberinnen und Bewerber anderer Nationalitäten, können unter bestimmten Voraussetzungen eingestellt werden.

Bewerbungen für den Berufseinstieg bei der Polizei im Land NRW sind inzwischen ganzjährig und auch schon für spätere Einstellungsjahrgänge möglich. Bewerbungen für eine Einstellung im Jahr 2020 müssen spätestens bis zum 8. Oktober 2019 eingegangen sein. Danach eingehende Bewerbungen können frühestens im Jahr 2021 zu einer Einstellung bei der Polizei NRW führen.

Weitere Auskünfte, auch außerhalb von Info-Runden, erteilt auf Anfrage: Polizeihauptkommissarin Nicole Rehmann unter der Rufnummer 02104 982-2222.