Aus dieser Perspektive werden die verheerenden Folgen des Großbrandes an der Grundschule Sandheide deutlich. Foto: Polizei
Aus dieser Perspektive werden die verheerenden Folgen des Großbrandes an der Grundschule Sandheide deutlich. Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Gemeinsam haben die Kreispolizeibehörde Mettmann und die Staatsanwaltschaft Wuppertal mitgeteilt, dass die Brandlegungen an Erkrather Schulen aufgeklärt werden konnten: Ein 17-Jähriger hat gestanden, die Brände an der Brechtstraße sowie der Rankestraße gemeinsam mit einem weiteren Tatverdächtigen gelegt zu haben. 

Staatsanwaltschaft und Polizei haben nach ihren Ermittlungen zu den Brandlegungen in Erkrather Schulen (wir berichteten) einen Tatverdächtigen präsentiert: Dabei handelt es sich um einen 17 Jahre alten Jugendlichen, der bereits Anfang August als dringend tatverdächtig bei der Brandstiftung am Kindergarten an der Kempener Straße (wir berichteten) galt, daraufhin festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt wurde. 

Landrat Thomas Hendele zeigt sich angesichts dieses Ermittlungserfolgs der erleichtert: „Die Brandserie hat das Sicherheitsgefühl der Menschen in Hochdahl stark beeinträchtigt. Nun können wir jedoch aufatmen – daher gilt unser Dank umso mehr den Kriminalbeamten, welche in den vergangenen Wochen mit ihren unermüdlichen Ermittlungsarbeiten diesen Erfolg möglich gemacht haben.“

Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz kommentiert: „Wir sind nun alle sehr erleichtert. Daher möchte ich mich – auch im Namen der Stadt Erkrath – bei allen Beteiligten bedanken und hoffe nun, dass auch der zweite Tatverdächtige schnell gefasst werden kann.“

Der 17-Jährige befindet sich nach Aussagen der Polizei derzeit in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.