Pro Mobil schafft neuen Transporter für Familienhilfe an

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Rollstuhlfahrer gelangen über die Rampe leicht ins neue Fahrzeug. Foto: Pro Mobil
Rollstuhlfahrer gelangen über die Rampe leicht ins neue Fahrzeug. Foto: Pro Mobil

Velbert. Barrierefreie Fahrt heißt es ab sofort für die Kunden der sozialpädagogischen Familienhilfe von Pro Mobil. Dank eines neuen, von der „Aktion Mensch“ geförderten, VW Caddy haben nun auch Kunden der Familienhilfe von Pro Mobil eine Fahrtmöglichkeit um Termine beispielsweise bei Ämtern wahrzunehmen.

Ein Mensch mit Behinderung kann im neuen Fahrzeug in seinem Rollstuhl befördert werden. Über die Fahrzeugrampe kommen Rollstuhlfahrer ohne Probleme in das Auto, wo während der Fahrt besondere Gurte für Sicherheit sorgen.

Pro Mobil, ein Verein für Menschen mit Behinderung, konnte sein Dienstleistungsspektrum seit Mitte des vergangenen Jahres um die sozialpädagogische Familienhilfe für die Stadt Düsseldorf sowie deren Umkreis und den Kreis Mettmann erweitern. Familien mit Kindern und jungen Menschen mit Behinderungen, welche aufgrund von besonderen Belastungssituationen auf eine Familienhilfe angewiesen sind, haben im Rahmen dieser Erziehungshilfen immer wieder Termine bei Behörden, Ärzten und weiteren Institutionen wahrzunehmen.

„Junge Menschen mit Behinderung und deren Familien verfügen oftmals nicht über die benötigten barrierefreien Mobilitätsmöglichkeiten, sodass die Wahrnehmung von, vor allem spontanen, Terminen nur schwer zu realisieren, mindestens aber mit viel Aufwand verbunden ist. Mit der Anschaffung des neuen barrierefreien Fahrzeugs haben wir nun die Möglichkeit unseren Kunden eine barrierefreie Fahrtmöglichkeit im Rahmen der erzieherischen Hilfen zu geben – nicht zuletzt dank der Fahrzeugförderung der Aktion Mensch, ohne die dies nicht umsetzbar wäre“, so Pro-Mobil-Geschäftsführerin Margit Benemann über den Nutzen der Neuanschaffung.