Sieg in Dortmund: Ice Aliens qualifizieren sich für die nächste Pokalrunde

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Mit 6:2 siegten die Ratinger in Dortmund. Foto: Ronny Rehbein
Mit 6:2 siegten die Ratinger in Dortmund. Foto: Ronny Rehbein

Ratingen. In der Hauptrunde des EHV-NRW Pokals haben die Ice Aliens gegen die Eisadler aus Dortmund mit 6:2 gewonnen.

Im ersten Drittel gingen beide Teams ein hohes Tempo, die Dortmunder Gastgeber spielten ein ausgeprägtes Forechecking und ließen die Ice Aliens dadurch kaum ins Spiel kommen. So musste eine Überzahlsituation her, um den Pausenstand von 1:0 herzustellen. Rüwald traf von der Blauen Linie ins Schwarze. Für die Ice Aliens war die knappe Führung alles andere als sicher.

Das zeigte sich im zweiten Abschnitt. Die Ratinger fuhren ihre Angriffe schneller und hatten mehr Zug zum Tor. In der 23. Minute startete Busch einen Konter, war allein vor dem gegnerischen Torwart – doch traf die Scheibe nicht richtig und der Puck flog rechts am Tor vorbei. Ähnlich erging es den Dortmundern einige Minuten später. Hier zeichnete sich Zerbe zum wiederholten Male aus und vereitelte die Chance. In der 34. Minuten stellten die Gäste aus Ratingen dann das Signal auf Sieg. Zunächst erhöhte Rüwald auf 2:0, Brinkmann in der 36. und Scharfenort in der 39. Minute erhöhten auf den Zwischenstand von 4:0 für die Gäste aus Ratingen.

Im letzten Drittel wurde es dann sehr ruppig. Bei den Eisadlern schwanden die Kräfte und sie hofften auf Konter. In der 44. Minute waren sie damit erfolgreich. Ein Gewirr vor dem Kasten von Felix Zerbe nutzten die Dortmunder zum Anschlusstreffer. Die 50. Spielminute stellte den alten Abstand durch Tim Brazda wieder her, doch dieses Zwischenergebnis hatte nur 30 Sekunden Bestand. Wiederum drei Minuten später war es Ben Busch, der den Treffer zum Endstand von 6:2 für die Ice Aliens herstellte.

Damit wollten sich die Eisadler nicht abfinden und es entwickelte sich eine Boxeinlage. Einige Zuschauer schütteten Bierbecher und andere Gegenstände auf die Ratinger Bank. Andere querten die Halle Richtung Ratinger Fan-Block. Der Sicherheitsdienst brachte die Lage zügig unter Kontrolle. Am Ende erhielt der Dortmunder Bergstermann 2+2+2+10 Minuten Strafe, Tim Brazda 2+2+10 Minuten. Die Partie ging danach friedlich zu Ende.

Damit haben die Ice Aliens die nächste Runde im Pokalwettbewerb erreicht. Ebenfalls qualifiziert für die nächste Runde haben sich die Ice Dragons aus Herforder und die Hammer Eisbären. Der letzte Qualifikant wird in der Begegnung Grefrather Phoenix gegen die Kobras aus Dinslaken ermittelt. Die Partien der nächsten Runde werden danach ausgelost, die Termine anschließend festgelegt.