Theater in Heiligenhaus: Schwarze Komödie mit „urkomischen Charakteren“

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Heike Mietz als Grufti-Freundin und Armin Merta als Bestatter gaben, unterstützt von Regisseur Heinz-Gerd Küster, eine kleine Kostprobe aus dem Stück zum Besten. Foto: Mathias Kehren
Heike Mietz als Grufti-Freundin und Armin Merta als Bestatter zeigten, unterstützt von Regisseur Heinz-Gerd Küster, bei einer Szeneprobe für das neue Stück. Foto: Mathias Kehren

Heiligenhaus. Die Heiligenhauser Theatergruppe „Zwar“ präsentiert Anfang November das Stück „Chaos im Bestattungshaus“ von Winnie Abel. Die Aufführungen finden statt am Samstag, 2. November, ab 18 Uhr und am Sonntag, 3. November, ab 17 Uhr in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums, Herzogstraße 75, in Heiligenhaus.

Eine „rasante, schwarze Komödie mit urkomischen Charakteren“, kündigt die Heiligenhauser Theatergruppe ihr neues Stück an. Die elf Schauspieler unter Leitung von Heinz-Gerd Küster haben zehn Monate für ihr neues Stück geprobt.

„Ein Unternehmer möchte seine drei Frauen, die Ehefrau und zwei Geliebte, loswerden. Dann gibt es da noch den Bestatter Speck, der unter Geldsorgen leidet, weil einfach keiner mehr sterben will“, erklärt Regisseur Küster schmunzeln die Ausgangslage im Stück. Um möglichst viel Geld aus seiner Ehe mitzunehmen, überredet der Unternehmer Kemp den Bestatter zu einem unmoralischen Plan. Er will, dass Speck seine Beerdigung inszeniert. Helfen soll dabei auch sein Mitarbeiter Ludwig. Doch der gewagte Plan gerät schnell aus den Fugen, als Kemps Geliebte und Ehefrau plötzlich zusammentreffen, Mitarbeiter Ludwig mit der Geliebten seines Chefs durchbrennt und schließlich Kemp selbst, als lebende Leiche, von der Bildfläche verschwindet.

Der Eintritt kostet neuen Euro. Karten sind im Vorverkauf bei „Kotthaus & Beer“, Hauptstr. 209, in Heiligenhaus erhältlich sowei bei Neanderticket.de.

Die Theatergruppe „Zwar“, was für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ steht, ist schon seit 2011 in Heiligenhaus aktiv. Jährlich üben die Darsteller eine neue Komödie und weitere Stücke ein. Geprobt wird einmal pro Woche im Ludgerustreff der Caritas. „Jeder kann mitmachen“, sagt Heinz-Gerd Küster. „Wir kennen keine Altersgrenze – Spielfreude reicht!“ Weitere Infos auch unter Tel.: 02058/913597