Richtig heizen und lüften: Tipps gegen Schimmel in der Wohnung

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Schimmel in Wohnräumen: Die Verbraucherzentrale bietet einen Ratgeber zum Thema. Foto: Symbolbild (pixabay)
Schimmel in Wohnräumen: Die Verbraucherzentrale bietet einen Ratgeber zum Thema. Foto: Symbolbild (pixabay)

Velbert. Schimmel in Wohnräumen ist ein Problem: Durch richtiges Heizen und Lüften können Bewohner einen Befall vermeiden. Wie das funktionieren kann, ist in dem Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ der Verbraucherzentralen beschrieben.

Schimmel im Wohnräumen kann eine aufwendige Sanierung sowie einen Rechtsstreit nach sich ziehen und gesundheitlich riskant sein, so die Verbraucherzentrale. Typische Ursachen seien Baumängel, erhöhte Luftfeuchtigkeit, falsche Möblierung und undichte Stellen.

Berufstätige können nicht immer zu festen Zeiten lüften. Dies ist aber auch nicht unbedingt erforderlich. Wichtig ist, dass ausreichend gelüftet wird. Was ausreichend ist, hängt von der Wohnungsgröße, der Anzahl der Bewohner, dem Nutzerverhalten und dem energetischen Zustand des Hauses ab.

Als Faustregel gilt: mindestens zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten lüften. Vor allem während der Heizperiode sollte eine Dauerkippstellung der Fenster vermieden werden. Wohnräume sollten immer gleichmäßig und kontinuierlich beheizt werden.

Der Ratgeber bietet diese und weitere Tipps, wie durch bauliche Maßnahmen und richtige Nutzung ein Befall vermieden werden kann. Es wird auch erläutert, wie Schimmelpilze entstehen und sich auf die Gesundheit auswirken können, wer für einen Schaden verantwortlich ist und wie dieser beseitigt werden kann.

Der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Erkennen, beseitigen, vorbeugen“ hat 240 Seiten und kostet 14,90 Euro. Erhältlich ist der Ratgeber im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter der Rufnummer 0211 38 09-555.

Der Ratgeber ist auch in der Velberter Beratungsstelle der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.