Awo-Kitas schaffen zwei neue Bauwagen als Erweiterung an

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Die Vorfreude ist schon riesig. Im Bauwagen im Hintergrund sollen die Ü3-Gruppen der Kita Frohnstraße abwechselnd Erlebniswochen verbringen. Foto: Mathias Kehren
Die Vorfreude ist schon riesig. Im Bauwagen im Hintergrund sollen die Ü3-Gruppen der Kita Frohnstraße abwechselnd Erlebniswochen verbringen. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Diese Woche haben die Velberter Awo-Kindertagesstätten in Langenberg, an der Frohnstraße 15 und an der Kohlenstraße 24, jeweils einen Bauwagen für ihre Wander- und Erlebnisgruppen bekommen. Dadurch kann jede Kita 15 Kinder zusätzlich aufnehmen.

Die Wagen sind rund zehn mal drei Meter groß und kosten jeweils etwa 70.000 Euro. Sie sind ausgestattet mit einer kleinen Küche, Toiletten, einer Spielebene und zwei Terrassen. Weil auch die Außengelände der Kitas für die zwischen fünf und sechs Tonnen schweren Wagen angepasst werden mussten, belaufen sich die Gesamtkosten auf über 200.000 Euro.

Vor allem das Gelände an der Kita Frohnstraße musste umfangreich umgearbeitet werden, da das Haus – eine alte Gründerzeit-Villa – am Hang steht. An der Kita Kohlenstraße war vor allem die Anlieferung mit dem Schwertransporter schwierig, da das Gebäude – eine ehemalige Schule – nur über eine schmale und sehr steile Rampe zu erreichen ist. Abschließend müssen jetzt noch Treppen angebracht und Versorgungsleitungen an die neuen Bauwagen gelegt werden. Dann können sie die Kinder in Beschlag nehmen.

Jede Ü3-Gruppe der Kitas soll abwechselnd für eine Woche in den Bauwagen ziehen. Für sie findet dann eine naturnahe Projektwoche mit Ausflügen in die Natur und die nähere Umgebung, in die Bücherei oder in ein Museum mit dem Bauwagen als Ausgangspunkt statt. Die Bauwagen-Gruppen können den Wechsel der Jahreszeiten in der Natur erleben, ein umweltgerechtes Bewusstsein entwickeln und ihren Bewegungsdrang ausleben. Es werden vor allem die Bildungsbereiche Mathematik, Naturwissenschaft, Ökologie und Motorik angesprochen, so sieht es das angedachte Konzept vor.