Die „Kids on Tour“ auf großer Fahrt

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Die Schlittenfahrt auf der Zugspitze war ein besonderes Erlebnis. Foto: Verein
Die Schlittenfahrt auf der Zugspitze war ein besonderes Erlebnis. Foto: Verein

Wülfrath. Die „Kids on Tour“ sind nach Bayern gereist. Die Herbstfahrt haben die Vereinsverantwortlichen lange geplant.

Um 6 Uhr ging es am ersten Tag in Wülfrath los. Elf Stunden später erreichten die Ausflügler dann ihr Hotel in Bayern. Am zweiten Tag stand der Besuch der Olympia-Schanze auf dem Programm. Für die „Kids“ ging es hoch hinaus: auf 1949 Metern erlebten die Kinder einen Ausblick, der sonst nur Sportler vorbehalten ist. Eine Fahrt mit der Zugspitz-Seilbahn samt Schlittenfahrt rundete des ersten Tag ab.

Gruselig wurde es am dritten Ausflugstag bei einem Besuch der „Geisterklamm“. Laut Erzählungen glaubten die Menschen in der Region, es hause ein Dämon in der Klamm zwischen Leutasch und Mittenwald.

Auf jeden Berg folgt ein Tal: Mit Dreirädern ging es für die Kids zum Ziel. Foto: Verein
Auf jeden Berg folgt ein Tal: Mit Dreirädern ging es für die Kids zum Ziel. Foto: Verein

Über Jahrtausende hinweg hat sich ein kleiner Wildbach, die Leutascher Ache, Ihren Weg aus dem Mieminger Gebirge in Tirol nach Bayern gebahnt. Dabei entstand die Leutaschklamm, eine bis zu 75 Meter  tiefe Furche im Massiven Gestein mit sprudelnden Wasserfällen. „Ein Traumhaftes Erlebnis für die Kinder“, freut sich Angelika Tach vom Verein Kids on Tour.  

Action stand dagegen auf vierten Tag auf dem Programm. Nach einer Auffahrt mit dem Sessellift auf rund 1.600 Meter, ging es mit geländetauglichen Dreirädern wieder bergab. Mit Geschwindigkeiten von rund 25 km/h sausten die Kids ihrem Ziel an der Mittenwalder Kranzberg-Talstation entgegen.

Einen Tag später besuchten die Ausflügler die Swarovski Kristallwelten, die im Jahr 1995 eröffnet worden sind. Der Künstler André Heller entwarf damit einen besonderen Ort der Fantasie. Auch die vorhandenen Spielgelegenheiten nutzen die Kinder. darunter ein Spielturm, ein Labyrinth und ein Karussell. Besonders mutig waren jene Kinder, die das vertikale Kletternetz des Spielturm erklommen, das sich auf einer Höhe von knapp 14 Metern frei beklettern lässt.

Am Folgetag ging es für die „Kids on Tour“ zurück gen Heimat.