Heinrich-Heine-Studierende unternehmen Ausflug ins Weltspiegel-Kino

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Das Mettmanner Kino
Das Mettmanner Kino "Weltspiegel" an der Düsseldorfer Str. 2. Foto: André Volkmann

Mettmann. Im „Weltspiegel“ hat ein gemeinsames Event des Kinos und der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität stattgefunden. Im Rahmen einer geschlossenen Sondervorstellung ist der Film „The Price of Everything“ gezeigt worden.

„The Price of Everything“ – das ist ein Dokumentarfilm von Nathaniel Kahn – weckte das Interesse der Dozenten und Studierenden des Studiengangs „Kunstvermittlung und Kulturmanagement“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

In diesem Film geht es um Strukturen, Verhaltensweisen, Interessen und Entwicklungen am aktuellen Kunstmarkt. Künstler wie Jeff Koons, Gerhard Richter, George Condo, Njideka Akunyili Crosby, Marily Minter und Larry Poons wirkten neben Galeristen, Auktionatoren, Sammlern, Kuratoren und Museumsexperten mit. Sie geben einen unvergleichlichen Einblick in künstlerische und wirtschaftliche Interessen, Mechanismen, Werte und Preise am Kunstmarkt.

„Diesen Film müssen Studierende des Studiengangs gesehen haben“, war die Meinung von Prof. Dr. Bernd Günter, Dozent und Mettmanner Bürger. Aber nicht auf DVD oder im Streaming. Sondern in Deutschlands ältestem durchgängig bespielten Kino: Im „Weltspiegel“.

Professor Günter kam mit Kinobetreiber Thomas Rüttgers überein, dass der Film „The Price of Everything“ im Rahmen einer geschlossenen Sondervorstellung den Studierenden im Mettmanner Kino gezeigt werden solle. Einführend fasste Rüttgers die Entwicklung der Filmwirtschaft und der Kinobranche zusammen. Er ließ dabei auch die Motivation seines Investments und sein persönliches Engagement für die Kunstform Film sowie für kreativen Service deutlich werden.

Mit dabei waren außer den rund 25 Studierenden auch Dozenten des Studiengangs, unter anderem Staatssekretär a.D. Grosse-Brockhoff, der langjährige Kanzler der Kunstakademie Düsseldorf, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Lynen sowie die Studiengangskoordinatorin aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Dr. Julia Römhild. Alle Beteiligten zeigten sich von diesem Kooperations-Event begeistert und nahmen nachhaltige Eindrücke mit.