Verbraucherzentrale: Gesunde Verpflegung bei der Schulwahl berücksichtigen

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Gut lernen und gesund essen: diese Kombination empfiehlt die NRW-Verbraucherzentrale. Foto: Symbolbild (pixabay)
Gut lernen und gesund essen: diese Kombination empfiehlt die NRW-Verbraucherzentrale. Foto: Symbolbild (pixabay)

Velbert. Mit Anschreiben, Aktionstagen und Elternabenden rühren die Schulen derzeit die Werbetrommel für ihre Bildungs- und Betreuungsangebote in ihren Einrichtungen. Neben der Qualität der Lernangebote sowie der Ausstattung und Atmosphäre der Räume sollten Eltern auch die Schulverpflegung in ihre Wahl des künftigen Lernortes ihrer Kinder mit einbeziehen. Das rät die Verbraucherzentrale NRW.

„Kinder verbringen eine wichtige Wachstumszeit tagsüber in der Schule. Neben dem Elternhaus werden dort die grundlegenden Weichen für ihr späteres Leben gestellt. Deshalb ist wichtig, dass Eltern bei der Schulwahl ihr Augenmerk auch auf die Schulverpflegung und die Ernährungsbildung im Unterricht richten“, rät die Vernetzungsstelle Schulverpflegung der Verbraucherzentrale NRW.
Folgende Tipps machen deutlich, welche Rolle eine gesunde und ausgewogene Verpflegung an der künftigen Schule spielt:
Ernährungs-Basics für den Schulalltag: Bis zu drei Mahlzeiten bringen Kinder und Jugendliche einer Ganztagsschule gut durch den Tag. Bevor sie von zu Hause starten, sollten Schulkinder jeden Morgen frühstücken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen für den nötigen Energienachschub, damit sie bis zum Mittag leistungsfähig und körperlich fit sind und sich in der Schule rundum wohlfühlen. Schülerinnen und Schüler einer Ganztagsschule gehen mittags in die Mensa, um dort in der Gemeinschaft zu essen. Gibt’s kein Mittagessen in der Schule und stattdessen nur einen Snack, rundet abends das gemeinsame – auch warme Essen – den Tagesbedarf sinnvoll ab.

Verpflegungsorte in der Schule aufsuchen: Ob sich Kinder und Jugendliche in der Schule wohlfüllen und leistungsfähig sind, hängt auch von den Mahlzeitenangeboten für den Schultag ab. Eltern sollten deshalb bei der Qual einer Schulwahl, sich auch die Ausstattung der Mensa, den Schulkiosk und den Pausenhof genau ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, ob die Speiseräume sowie der Ruhe- und Außenbereich auf die Bedürfnisse Kindes abgestimmt sind.

Blick auf den Speiseplan riskieren: Ein Gespräch mit den für die Verpflegung Verantwortlichen gibt außerdem Aufschluss über das Speisenangebot. Dieses sollte am besten an den Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards für Schulverpflegung ausgerichtet sein. Neben einem Getränk gehören täglich Gemüse oder Salat, eine Sättigungsbeilage – etwa Kartoffeln, Reis oder Nudeln – und höchstens zweimal pro Woche eine Portion Fleisch auf die Speisekarte. Das Angebot einer vegetarischen Variante im Speiseplan wäre ein weiterer Pluspunkt.

Power-Pausensnacks am Schulkiosk: Eine gesundheitsfördernde und attraktive Pausenverpflegung am schuleigenen Kiosk – etwa belegte Vollkornbrötchen und Gemüserohkost – ist eine Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-Food-Tempeln auf dem Schulweg. Optimal zum Stillen von Durst wäre auch das kostenlose Zapfen von Leitungswasser.
Eine Liste für den Check einer gesunden Schulverpflegung gibt es im Internet unter
www.kita-schulverpflegung.nrw.