Literaturprojekt „stadt.land.text“ startet: Autoren schreiben über Perspektiven auf NRW

205
Zehn Autorinnen und Autoren blicken literarisch auf das Land NRW. Foto: Symbolbild (pixabay)
Zehn Autorinnen und Autoren blicken literarisch auf das Land NRW. Foto: Symbolbild (pixabay)

Düsseldorf. Zehn Autorinnen und Autoren sind für die zweite Auflage des landesweiten Literaturprojektes „stadt.land.text NRW“ ausgewählt worden. Sie erhalten je ein Stipendium in Höhe von 7.200 Euro.

Ab 1. März 2020 werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten vier Monate lang ihre Region erforschen und Eindrücke zu Alltag und Besonderheiten der kulturellen Vielfalt Nordrhein-Westfalens mit literarisch-künstlerischen Mitteln verarbeiten. 

„Das Residenzprojekt stadt.land.text NRW ist auch in der zweiten Auflage auf großes Interesse bei Autorinnen und Autoren gestoßen. Ich freue mich sehr, dass wir wieder zehn vielversprechende Regionenschreiberinnen und -schreiber gefunden haben, die ihren ganz eigenen Blick auf Nordrhein-Westfalen werfen und in ihren Texten die unterschiedlichen Facetten der Kulturregionen auf literarische Weise lebendig werden lassen,“ sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel  Pfeiffer-Poensgen.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in den zehn Kulturregionen Nordrhein-Westfalens – Aachen, Bergisches Land, Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen – unterwegs sein und ihre Texte auf www.stadt-land-text.de sowie bei Lesungen präsentieren.

Für die Region Bergisches Land wurde Tilman Strasser ausgewählt. Der im Jahr 1984 geborene Autor hat nach seinem Studium in Hildesheim für verschiedene Film- und Fernsehproduktionsfirmen als Storyliner und Entwickler gearbeitet. Heute ist er als freier Autor und Literaturvermittler in Köln zu Hause.

Das Projekt „stadt.land.text NRW“ geht zurück auf eine Idee der Kulturregion Aachen, die das Format erprobt und im Jahr 2017 erstmals für zehn Kulturregionen in Nordrhein-Westfalen federführend umsetzte. 2020 liegt die Programmleitung bei der Region Niederrhein. Das Projekt wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Kulturbüros der Regionalen Kulturpolitik gefördert.

Die öffentliche Abschlussveranstaltung findet am 22. Juni 2020 im Weltkunstzimmer Düsseldorf statt.