Junge Fußball-Stadtmeister bejubeln Sieg von Fortuna Düsseldorf

249
Rund 40
Rund 40 "Fans" aus Wülfrath waren zu Gast beim Heimspiel der Fortuna. Foto: Privat

Wülfrath. Der TSV Einigkeit Dornap-Düssel hat auch in diesem Jahr die Wülfrather Fußball-Stadtmeisterschaft der Grundschulen ausgerichtet. Den Siegermannschaften sollte der Besuch eines Bundesligaspiels winken.

Das Versprechen an die Sieger löste der TSV Einigkeit am letzten Spieltag des Jahres ein. Fortuna Düsseldorf traf vor heimischem Publikum auf Union Berlin – unter den Fans waren auch die die jungen Wülfrather Fußball-Stadtmeister der Grundschulen.

Zahlreiche Väter und Mütter erklärten sich neben dem Dornap-Düsseler Jugendleiter bereit, die Spielerinnen und Spieler zu begleiten. Jugendleiter Franz Jörling hatte jedem noch eine Tüte mit „Verpflegung“ gegeben. Dann traten insgesamt 40 Fans die Fahrt an.

Unter den „Minis“ – Stadtmeister wurde hier die Lindenschule – und Maxis – die Stadtmeisterschaft ging an die Parkschule – war die Vorfreude erkennbar. Erster Jubel brauste unter den Spielerinnen und Spielern auf,  als die Fortuna durch einen sehenswerten Treffer mit 1:0 in Führung ging.

Doch kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte jubelten die Union-Anhänger über den Treffer zum Ausgleich. Danach gab es eine offene Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Es liefen bereits die letzten Minuten, als sich einer der Fortuna-Angreifer ein Herz fasste und zum 2:1 traf. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. „Nicht zuletzt durch die intensive Anfeuerung der Wülfrather landete die Fortuna einen sehr wichtigen Heimsieg“, meint Karl-Heinz Schultz von der Einigkeit.

„Es hat wieder Spaß gemacht, mit dem Fußballnachwuchs der beiden Schulen ins Stadion zu fahren. Es war schön mit anzuschauen, wie die Kinder den Besuch des Spiels genossen haben“, so der Vorsitzende der Dornap-Düsseler, der es sich nehmen ließ, die Gruppe zu begleiten. „Wir hoffen, auch im kommenden Jahr die Stadtmeisterschaft veranstalten zu können. Ein Dankeschön gilt den Mitgereisten ‚Taxifahrern‘ für deren Transport und die übernommene Betreuung.“