Silvesternacht: 38 Einsätze für die Mettmanner Retter

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In der Straße
In der Straße "Im Siepen" war die Feuerwehr bei einem Kellerbrand im Einsatz. Foto: Feuerwehr Mettmann

Mettmann. Für Feuerwehr und Rettungsdienst ist die Silvesternacht unruhig verlaufen. Insgesamt 38 Einsätze mussten laut Feuerwehr Mettmann bewältigt werden.

Allein der Rettungsdienst der Stadt Mettmann rückte von 7.30 Uhr am Silvestertag bis 7.30 Uhr am Neujahrsmorgen insgesamt 30 Mal aus – zwölfmal davon nach Mitternacht.  Außergewöhnlich waren die Einsätze nicht, so die Feuerwehr. Auch in diesem Jahr bekamen es die Retter hauptsächlich mit alkoholbedingten Einsätzen und Einsätzen mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper zu tun.

Am Mittwoch um 1.14 Uhr rückte die Feuerwehr an die Straße „Im Siepen“ aus, nachdem mehrere Anrufer der Feuerwehrleitstelle eine starke Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses gemeldet hatten. Alle Bewohner hatten das Haus bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Das Feuer ist in den Kellerräumen ausgebrochen - die Ursache ist bislang unbekannt. Foto: Feuerwehr Mettmann
Das Feuer ist in den Kellerräumen ausgebrochen – die Ursache ist bislang unbekannt. Foto: Feuerwehr Mettmann

Mit zwei Löschtrupps drangen die Brandschützer über den Treppenraum in den Keller und den Hausflur vor, um das Feuer zu löschen. Das ganze Haus musste aufgrund des Brandschadens stromlos geschaltet werden. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Schadenhöhe ist unbekannt und konnte noch nicht beziffert werden.

In dem Kellerraum sind mehrere Gegenstände aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Bereich der „Teichstraße“, „Am Anger“ und „Im Siepen“ kam es durch den Feuerwehreinsatz zu leichteren Verkehrsstörungen.

Noch während der Feuerwehreinsatz in dem Mehrfamilienhaus lief, meldete die Leitstelle mehrere Containerbrände im Mettmanner Stadtgebiet. Ehrenamtliche Einsatzkräfte übernahmen, brachten die Brände zügig unter Kontrolle und verhinderten somit größere Schäden.