„Zeit für einen grünen Bürgermeister“: Nils Lessing kandidiert in Mettmann

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Mit dem Fahrrad zum Rathaus: Nils Lessing kandidiert für die Grünen bei der Bürgermeisterwahl. Foto: Die Grünen
Mit dem Fahrrad zum Rathaus: Nils Lessing kandidiert für die Grünen bei der Bürgermeisterwahl. Foto: Die Grünen

Mettmann. Nils Lessing wird für die Mettmanner Grünen bei der Bürgermeisterwahl antreten. Das haben die Parteimitglieder auf ihrer Versammlung am Montag beschlossen.

Mit Nils Lessing tritt ein Kommunalpolitiker für die Mettmanner Grünen an, der unter anderem als Ratsmitglied, Fraktionssprecher, Ausschussvorsitzender und Kreistagsangehöriger Erfahrungen sammeln konnte und, so Grünen-Sprecher Christoph Hütten, „bestens in der Mettmanner Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vernetzt ist.“

Lessing genieße über die Parteigrenzen hinaus hohes Ansehen als Person, die Brücken bauen und unterschiedliche Interessen zusammenbringen könne. Mit Kernthemen der Grünen will Lessing punkten: Klimakrise, Mobilitäts- und Energiewende, gerechte Bildungschancen. „Auch eine klare Haltung gegen das Aufflammen rechtsextremer  und  faschistischer  Strömungen  ist  den  Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen“, so Rebecca Türkis, Sprecherin des Ortsverbands.

Den gemeinsamen Entschluss von CDU und SPD, angesichts der aktuellen Situation eine Kandidatin „ohne jegliche politische Erfahrung und ohne inhaltliches Profil“ aufzustellen, sei nicht nachvollziehbar, so die Grünen. Weil die Grünen mit der Linie von CDU und SPD nicht einverstanden waren – das Hauptziel des Bündnisses der beiden Parteien, die Abwahl  des  derzeitigen Amtsinhabers zu erreichen reiche nicht aus – habe man einen eigenen Kandidaten nominieren wollen. Die Partei meint: Es ist Zeit für einen „grünen Bürgermeister“ in Mettmann.

„Die gesellschaftliche Debatte wird im Moment von grünen Themen bestimmt“, so Nils Lessing. „Die Menschen erwarten auch in Mettmann Lösungsansätze dazu, wie die Klimakrise bewältigt werden kann, wie Mobilität umweltfreundlich wird, wie Schule  attraktiver wird oder wie der Gefahr des Rechtspopulismus begegnet werden kann“. Diese Themen hätten zu dem Entschluss geführt, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Sein Wissen um die Verwaltungsstrukturen und Abläufe in der Stadt seien zudem von Vorteil.

„Dies  und  mein  Respekt  vor  dem  Amt  sind  beste  Voraussetzungen, mich als  Bürgermeister sachkundig und gewissenhaft mit den anstehenden Aufgaben  auseinanderzusetzen und mich für alle Bürger in unserer Stadt einzusetzen“.