Karneval im Kreis Mettmann: Das Deutsche Rote Kreuz ist vorbereitet

270
Überall in den Städten im Kreis Mettmann werden DRK-Helferinnen- und Helder die Karnevalszüge begleiten. Foto: DRK Mettmann
Überall in den Städten im Kreis Mettmann werden DRK-Helferinnen- und Helder die Karnevalszüge begleiten. Foto: DRK Mettmann

Mettmann. Das Deutsche Rote Kreuz ist vorbereitet, wenn die Jecken überall in den kreisangehörigen Städten feiern. 

-Anzeige-
blank

Im gesamten Kreis Mettmann werden die Helferinnen und Helder des Deutschen Roten Kreuzes auf 30 Karnevalszügen, Feiern und Sitzungen im Einsatz sein – zumindest nach den aktuellen Planungen des DRK-Kreisverbandes für die fünfte Jahreszeit.

Erstmals auf die Straße müssen die DRK-Retter in Sachen Straßenkarneval am Samstag, 15. Februar, ab 14.11 Uhr in Erkrath.  Anschließend wird das DRK in Haan, Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim am Rhein, Ratingen, Velbert und Wülfrath zahlreiche närrische Veranstaltungen begleiten, meistens handelt es sich dabei Karnevalsumzüge, aber auch die “Altweiberfastnacht” in Ratingen und die “Afterzugparty” in Wülfrath stehen auf dem Programm.

Auch wenn die Helferinnen und Helfer auf Notfalleinsätze an den Karnevalstagen lieber verzichten, auf den Ernstfall vorbereitet sind sie: Passend zum Start des Karnevals hat das Rote Kreuz 19 mobile Retter ausgebildet, die kreisweit zur Verfügung stehen. Mobile Retter sind medizinisch qualifizierte Ersthelfenden, die per App alarmiert werden und in lebensbedrohlichen Notfällen erste Hilfe leisten. Die Retter werden durch die GPS-Komponente ihrer Smartphones geortet und nach Wahl des Notrufs 112 durch die Leitstelle automatisch parallel zum Rettungsdienst alarmiert.

Auch eine neue Alarmierungssoftware soll an den jecken Tagen im Einsatz sein. Bislang sieht es gut aus mit der Umstellung auf “Alamos”. “Unser Ziel, bis zum Karnevalsanfang alle Daten in das neue Alarmierungs-System einzupflegen, ist fast erreicht”, so der DRK-Kreisverband. “Bis heute sind bereits 335 Helfer darüber alarmierbar”.

Der DRK-Kreisverband Mettmann hat 450 Lizenzen der App-basierenden Alarmierungssoftware „Alamos“ gekauft. Diese Software wird auch von der Leitstelle des Kreises Mettmann genutzt und damit kann das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Mettmann im Einsatzfall direkt von der Leitstelle alarmiert werden.

„Es ist immer wieder schön, die Jecken beim Feiern zu begleiten“, so Christian Schildknecht, Kreis-Bereitschaftsleiter des DRK im Kreis Mettmann. Bei Roten Kreuz freue man sich dennoch, wenn es ruhig bleibt.

So können Sie unser Angebot unterstützen

Lokaler Journalismus findet immer mehr seinen Raum auch im Internet. Wir möchten gerne unsere Informationen vom Geschehen vor Ort auch weiterhin für alle Interessenten zur Verfügung stellen. Barrierefrei, das heißt ohne Bezahlschranke.

Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie unser Online-Angebot unterstützen möchten. Mit einem Beitrag speziell für diesen Artikel. Oder mit regelmäßigen Überweisungen. Entscheiden Sie selbst über die Höhe Ihres Beitrags!

Jetzt Unterstützer werden