Arbeitsgruppe entwirft Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Mettmann

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Die Aufschrift
Die Aufschrift "Rathaus" ist an einer Wand angebracht. Foto: Volkmann/symbolbild

Mettmann. Erfolgreiche Bürgerbeteiligung benötigt Regeln. Diese Regeln werden derzeit als „Leitlinien“ von einer Arbeitsgruppe entwickelt, die sich aus Teilnehmern der Politik, der Verwaltung und der Bürgerschaft zusammensetzt.

Im Laufe des Jahres können Bürgerinnen und Bürger hierzu zusätzlich an einer öffentlichen Veranstaltung oder an einer Online-Beteiligung teilnehmen und ergänzende Anregungen geben. Diese fließen in die Arbeit der Arbeitsgruppe mit ein, die voraussichtlich zum Jahresende eine schriftliche Version der „Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Mettmann“ vorlegen wird.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Teilnehmenden der Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zusammen.

Für die Bürgerschaft: Constanze Backes (Betreiberin Kulturvilla), Daniel Cyrulinski (Vorsitzender Bürgerverein Ob- und Niederschwarzbach), Cora Fuchs (Unternehmerin im Einzelhandel), Robert Güde (engagierter Bürger), Hans-Werner Lange (Vorstandsmitglied Heimat- und Bürgervereinigung „Aule Mettmanner“), Gregor Neumann (Vorsitzender Bürgerverein Metzkausen), Renate Stricker (Mitglied Initiative Goldberg).

Für die Ratsfraktionen: Dr. Richard Bley (CDU), Ria Garcia (Piraten/Die Linke), Mathew Joseph (FDP), Nils Lessing (Die Grünen), Florian Peters (SPD), Uwe Wiltfang (UBWG).

Für die Stadtverwaltung: Sandra Balcke (Ansprechpartnerin für Bürgerbeteiligung), Derya Can (Büroleiterin Büro des Bürgermeisters), Astrid Ferl (Gleichstellungsbeauftragte), Kurt Werner Geschorec (Dezernent Planen und Bauen) Andrea Kotthaus (Amtsleiterin Recht und Ordnung), Axel Meven (Abteilungsleiter Jugendförderung), Manuela Werner (Personalrätin).

Bürgermeister Thomas Dinkelmann freut sich, dass die Bürgerbeteiligung in Mettmann voranschreitet: „Mit den Leitlinien entwickeln wir einen wichtigen Handlungsrahmen für die Bürgerbeteiligung in unserer Stadt. Sie sollen für künftige Beteiligungsprozesse gelten, die Frau Balcke als städtische Ansprechpartnerin für informelle Bürgerbeteiligung federführend begleiten wird.“

Informelle Bürgerbeteiligung ermöglicht ein besseres Verständnis von Zielvorstellungen der Politik, Handlungsspielräumen der Verwaltung und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltungsformate geben Raum für umfassende Information, Meinungsbildung und konstruktiven Dialog und binden Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in wichtige städtische Projekte mit ein, für die eine Beteiligung vorgesehen ist.