Verein Schlüsselregion: „Es gibt noch viele freie Ausbildungsstellen“

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Die Ausbildung in der Schlüsselregion ist vielseitig. Foto: A. Blazy / Schlüsselregion e.V.
Die Ausbildung in der Schlüsselregion ist vielseitig. Foto: A. Blazy / Schlüsselregion e.V.

Velbert. Viele Velberter, Heiligenhauser und Wülfrather Betriebe suchen noch Auszubildende für den Ausbildungsstart im Sommer 2020. Darüber informiert der Verein Schlüsselregion.

61 Ausbildungsstellen und zehn Praxisplätze für das Duale Studium sind offen – zu finden sind die Stellenangebote im Internet unter www.ausbildung-schluesselregion.de. Wer bisher noch nicht den richtigen Ausbildungsplatz für dieses Jahr gefunden hat, könnte dort fündig werden. „Allzu lang sollten sich angehende Azubis jedoch nicht Zeit lassen, sonst geht die Wunschausbildung vielleicht doch an einen anderen Bewerber“, rät der Verein Schlüsselregion.

Vor allem in technischen Berufen gebe es in einigen Betrieben der Schlüsselregion noch gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Zudem lohne es sich, über den Tellerrand zu schauen. Wer etwa keine Ausbildungsstelle zum KFZ-Mechatroniker gefunden hat, könnte über eine ähnliche Ausbildung zum Mechatroniker im Industriebereich nachdenken. Und wenn die Ausbildungsstellen zum Mediengestalter bereits vergeben sind, ist eventuell auch der Technische Produktdesigner interessant.

Verschiedene Berufsbilder für alle Abschlüsse

Gesucht werden unter anderem noch Anlagenmechaniker/innen, Berufskraftfahrer/innen, Gießereimechaniker/innen, Industrieelektriker/innen, Fachkräfte für Lagerlogistik, Stanz- und Umformmechaniker/innen und mehr – da ist für jeden Schulabschluss etwas dabei. Jugendliche, die ein Studium anstreben, aber von Anfang an Theorie auch in die Praxis umsetzen möchten, sollten ein Duales Studium in Erwägung ziehen.

Wer eine Ausbildung gefunden hat, kann sich nicht nur über eine spannende Lehrzeit, abwechslungsreiche Aufgaben und natürlich das erste Gehalt freuen, sondern auch über gute Zukunftsaussichten: Eine Übernahme und auch Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei guten Leistungen sind nach der Ausbildung vielen Azubis in Schlüsselregion-Unternehmen sicher.

Ab Sommer 2020 soll es auch die Möglichkeit geben, Ausbildung und Fachhochschulreife zu verbinden. Dazu muss neben der betrieblichen Ausbildung an einem zusätzlichen Abend in der Woche der Schulunterricht besucht werden, der die Anforderungen für die Fachhochschulreife vermittelt. Das Ausbildungsgehalt gibt es zum höheren Bildungsabschluss natürlich oben drauf.

Eine gelungene Bewerbung öffnet Türen

Der erste Schritt in die Ausbildung ist eine gelungene Bewerbung. Mit einem gut gemachten Anschreiben und ordentlichen Unterlagen fällt man den Personalverantwortlichen positiv auf. Rechtschreibfehler oder schief eingescannte Zeugnisse hingegen sind ein No-Go und machen keinen guten Eindruck. Auch ein aus dem Internet kopiertes Standard-Anschreiben ist wenig überzeugend.

„Am besten gehen Bewerber direkt auf die Stelle ein und erklären, warum sie sich gerade für diesen Beruf und auch diese Firma interessieren“, heißt es vonseiten des Vereins Schlüsselregion. Und keine falsche Scheu: Auch ehrenamtliche Tätigkeiten, die Mitgliedschaft im Sportverein oder erste, auch kurze Praktika, zeigen, dass die Bewerber sich engagieren und Teamgeist mitbringen und sollten im Lebenslauf angegeben werden.

Auf www.ausbildung-schluesselregion.de gibt es neben den freien Stellen auch viele Informationen rund um die Ausbildungsberufe und die Ausbildungsbetriebe sowie viele Bewerbungstipps.