Coronavirus in Ratingen: Neben Schulen und Kitas schließen ab Montag weitere Einrichtungen

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Das Rathaus der Stadt Ratingen. Foto: Stadt Ratingen
Das Rathaus der Stadt Ratingen. Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Wie Feuerwehr und Stadtverwaltung nach der Entscheidung der Landesregierung mitteilen, bleiben auch in Ratingen Schulen und Kitas ab Montag geschlossen. Zudem stellen weitere Einrichtungen den Betrieb ein.

Vor dem Hintergrund des Maßnahmenpaketes der Landesregierung schließt die Stadt Ratingen ab Montag alle städtischen Sportstätten einschließlich der Eissporthalle, das Angerbad und das Allwetterbad Lintorf.

Geschlossen bleiben ebenfalls ab Montag alle städtischen Seniorentreffs und Jugendzentren. Die städtische Musikschule und die VHS stellen ab Montag ihren Lehrbetrieb ein. In Schulen wird gemäß der Anweisung der Landesregierung eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen tätig sind, vorgehalten.

Notfallbetreuung am Montag und Dienstag eingerichtet

Der Erlass der Landesregierung sieht als erste Prämisse vor, dass Eltern für ihre Kinder eine Betreuung zu Hause organisieren. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von Schülerinnen und Schülern sorgen, für die sich auf die Schnelle keine Betreuungsmöglichkeit ergibt.

Auch danach wird es Betreuungsmöglichkeiten für Kinder der Klassen 1 bis 6 geben, diese sind aber für Eltern vorgesehen, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten. Dazu gehören Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, sowie Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Analog zu den Regelungen in den Schulen richtet die Stadt Ratingen eine Notversorgung in jeder städtischen Kita ein. Auch hier gilt als erste Prämisse, dass die Kinder, wenn irgend möglich, zu Hause bleiben. Die Notversorgung soll, wie bei den Schulen, Kindern von Eltern aus systemrelevanten Berufen vorbehalten sein.

Bürgermeister Klaus Pesch bittet um Verständnis für die einschneidenden Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen. „Ich weiß, dass wir den Menschen viel zumuten. Wir müssen es aber tun, um die gesundheitlich Schwächeren in unserer Gesellschaft nach Möglichkeit zu schützen. In dieser Krise müssen wir alle zusammenhalten, um Leben zu retten.“