Polizei in Langenfeld stellt Täter-Trio nach Diebstahl von Smartphones

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Ein Mann wurde von der Polizei festgenommen. Symbolfoto: Polizei
Ein Mann wurde von der Polizei festgenommen. Symbolfoto: Polizei

Kreis Mettmann. Einem Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei in Langenfeld am Samstag einen flüchtigen Ladendieb – Augenblicke später zwei seiner Komplizen – festnehmen konnte.

Gegen 15.15 Uhr hatte in einem Telekommunikationsgeschäft am Marktplatz ein Mitarbeiter einen Mann dabei beobachtet, wie dieser zwei Smartphones entwendete. Der Mitarbeiter rannte dem Dieb hinterher und verfolgte ihn bis zum Parkplatz an der Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Dort konnte er den Mann einholen und die Polizei rufen.

Der Dieb, ein in den Niederlanden gemeldeter 26-Jähriger, ließ sich von den Beamten widerstandslos festnehmen. Noch während der Festnahme näherte sich ein dunkler BMW dem Parkplatz. Als der Fahrer bemerkte, dass der Ladendieb gerade von den Polizisten festgenommen wurde, wendete er seinen Wagen und fuhr davon.

Weit kam der Mann jedoch nicht: Die Polizisten verfolgten den BMW und stoppten ihn an der Oscar-Erbslöh-Straße für eine Kontrolle. Die beiden 34 und 31 Jahre alten Männer gaben zunächst an, den flüchtigen Ladendieb nicht zu kennen und nicht zu wissen, weshalb man sie kontrolliere. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Wagens stellten die Polizisten dann Dokumente sicher, die eindeutig belegen, dass der BMW auf den Ladendieb zugelassen ist.

Zudem stellten die Beamten in dem Auto Einbruchswerkzeug und Sturmhauben sowie etliche Smartphones und die Verpackungen hochwertiger Elektronikartikel sicher. Zudem fanden die Polizisten auch eine geringe Menge Drogen (Amphetamine).

Auch bei der Durchsuchung des 26-jährigen Ladendiebs wurden die Polizisten fündig: Neben den beiden entwendeten Smartphones im Gesamtwert von 1.900 Euro stellten die Beamten ein Messer bei dem Mann sicher.

Die Folgen für das Trio: Alle drei Männer wurden vorläufig festgenommen und zur Wache nach Langenfeld verbracht. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie die Wache wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen sie dauern derzeit noch an.