DRK ruft auf: Krankenhäuser sind auf Blutspenden angewiesen

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Krankenhäuser benötigen Blutspenden, um die Versorgung sicherstellen zu können. Foto: pixabay
Krankenhäuser benötigen Blutspenden, um die Versorgung sicherstellen zu können. Foto: pixabay

Wülfrath/Ratingen. Das Rote Kreuz ruft am Dienstag, 31. März, in Wülfrath zur Blutspende auf: von 15 bis 19.30 Uhr im Haus der Arbeiterwohlfahrt an der Schulstraße.

„Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und  Notfallversorgung behandelt werden können“, informiert das Deutsche Rote Kreuz und ruft zum Blut spenden auf.

Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus aufmerksam und stehen in einem engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden. „Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger“, so der DRK-Blutspendedienst.

Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen – sie werden nicht zur Blutspende zugelassen.  Wer in den letzten vier Wochen im Ausland war, darf ebenfalls nicht  Blut spenden.

DRK-Blutspendedienst warnt vor Panikmache

Einige zusätzliche Regelungen und Empfehlungen gibt es für Blutspenden in Corona-Zeiten jedoch. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal derzeit nicht betreten. Blutspender werden zudem gebeten, möglichst einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen.

Der DRK-Blutspendedienst warnt allerdings vor Panikmache. Blutspender werden nicht auf Corona getestet. „Für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise“, so das Rote Kreuz. „Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar.“ Auch hier gelte, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen; ein Personalausweis muss zum Blutspendetermin mitgebracht werden.

Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang  ganz entspannt liegen.

Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.

Aufgrund der dynamischen Lage informiert der DRK-Blutspendedienst über seine Internetseite über kurzfristige Änderungen bezüglich der Termine: www.blutspendedienst-west.de.