Stadt Wülfrath: Einigung bei Elternbeiträgen für den Monat April

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Die Entscheidung zu Elternbeiträgen für die Betreuung ist für den Monat April gefallen. Foto: pixabay
Die Entscheidung zu Elternbeiträgen für die Betreuung ist für den Monat April gefallen. Foto: pixabay

Wülfrath. Die städtische Verwaltung teilt mit: Elternbeiträge für den Monat April müssen nicht gezahlt werden. 

Auf diese Nachricht haben viele Eltern gewartet, die Elternbeiträge für die Betreuung zahlen: NRW-Familienminister Joachim Stamp hat mitgeteilt, dass nach Einigung des Ministeriums mit den kommunalen Spitzenverbänden für den Monat April keine Beiträge für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und im Offenen Ganztag (OGATA) gezahlt werden müssen.

Noch in der aktuellen Printausgabe des Supertipp heißt es, die Stadt bräuchte die Zustimmung der Kommunalaufsicht und könne über die Aussetzung der Beitragszahlungen nicht alleine entscheiden. Kurz nach Redaktionsschluss hat sich die Situation durch die Mitteilung des NRW-Familienministers verändert. Derzeit wartet die Stadtverwaltung auf den schriftlichen Erlass des Ministeriums.

Das bedeutet für Wülfrather Eltern im Einzelnen:

  • Für den Monat April verzichtet die Stadt auf die Erhebung der Beiträge in den genannten drei Betreuungsformen
  • Eine Rückerstattung der Beiträge für die beiden letzten Wochen im März ist laut Land nicht vorgesehen
  • Auch die Eltern, für deren Kinder eine Notbetreuung erfolgen muss, da sie zu den Schlüsselpersonen zählen, werden für den Monat April nicht zu Beiträgen herangezogen

Aufgrund der erzielten Einigung zu den Elternbeiträgen in der Kindertagesbetreuung teilt die Stadt Wülfrath mit, dass die erteilten SEPA-Lastschriftmandate von der Stadtkasse im Monat April nicht ausgeführt werden, dass die Beiträge also nicht abgebucht werden.

Eltern, die ihre Beiträge überweisen, können auf die Überweisung für den Monat April verzichten. Sollte ein erteilter Dauer(überweisungs)auftrag nicht mehr rechtzeitig ausgesetzt oder storniert werden können, wird die Stadtkasse den Betrag unaufgefordert kurzfristig rücküberweisen.

Wie auch der Familienminister appelliert Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke an alle Eltern, in der Corona-Krise keine Fremdbetreuung ihrer Kinder in anderen Gruppen zu organisieren. Auch Kontakt zu den Großeltern sollte zum Schutz der älteren Generation vermieden werden.