Bund fördert Modellprojekt: Jobcenter unterstützt Langzeitarbeitslose im Kreis Mettmann

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CDU Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und Karl Tymister, Chef der Arbeitsagentur, haben sich in Mettmann getroffen. Foto: Büro Noll MdB
CDU Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und Karl Tymister, Chef der Arbeitsagentur, haben sich in Mettmann getroffen. Foto: Büro Noll MdB

Mettmann. Seit 1. Januar 2020 fördert der Bund das Modellprojekt „Gesund und Aktiv – aus einer Hand“ im Jobcenter Kreis Mettmann mit fast 1,5 Millionen Euro. Das Projekt ist auf fünf Jahre für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2024 angelegt.

„Mit diesem innovativen Projekt sollen neue Wege gefunden werden, wie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen besser als bisher in Erwerbstätigkeit gebracht werden können oder die Erwerbsfähigkeit erhalten werden kann“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll zu dem Modellprojekt.

Keine berufliche Perspektive zu haben sei eine zusätzliche Belastung zu einer Erkrankung, so Noll weiter: „Die Langzeitarbeitslosen sollen stabilisiert werden und gestärkt und somit letztendlich ihre beruflichen Chancen verbessert werden. Als Familienpolitikerin ist es mir wichtig auch darauf hinzuweisen, dass davon die ganze Familie profitiert. Denn einer Berufstätigkeit nachzugehen ist ein wichtiges Vorbild für die eigenen Kinder, es gibt Zuversicht und nimmt der Familie manch finanzielle Sorgen.“

In dem Modellprojekt, das der Bund mit 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre fördert, sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden, um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu helfen. Dabei arbeitet das Jobcenter auch mit Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen.

Bundestagsabgeordnete Michaela Noll ergänzt: „Ich bin sehr stolz dass dieses wichtige Modellprojekt im Kreis Mettmann durchgeführt wird und bin gespannt auf die Ergebnisse. Wenn es erfolgreich ist, könnten die Erkenntnisse in bundesweite Maßnahmen einfließen und vielen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation Perspektiven bieten.“