Digitale Formate des Oberschlesischen Landesmuseums kommen an

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Die aktuelle Sonderausstellung zeigt die Kindheit in Schlesien. Foto: OSLM
Die aktuelle Sonderausstellung zeigt die Kindheit in Schlesien. Foto: OSLM

Ratingen. Das Oberschlesische Landesmuseum setzt die für Mai vorgesehenen Veranstaltungen vorerst aus – hinter den Kulissen des Museums läuft die Arbeit jedoch weiter.

Die aktuelle Situation um die Coronavirus-Pandemie lässt noch keine Lockerung der Beschränkungen bei Museen und anderen Kulturbetrieben erkennen. Deshalb werden die für Mai geplanten Veranstaltungen und Ausstellungen des Oberschlesischen Landesmuseums vorerst ausgesetzt, sofern es seitens der Landes- bzw. Bundesregierung keine anderen Signale gibt.

Das Museum bleibt für die Besucherinnen und Besucher weiterhin geschlossen. Hinter den verschlossenen Museumspforten geht die Arbeit jedoch weiter. Das Museums-Team nutzt die Zeit zur Vorbereitung der nächsten Sonderausstellung, die sich mit schlesischen Persönlichkeiten befassen wird.

Positives Feedback zu digitalen Formaten

Darüber hinaus hat das Oberschlesische Landesmuseum bereits mit digitalen Angeboten auf die Krise reagiert und einen virtuellen Rundgang durch die Osterei-Ausstellung entwickelt, der auf den Facebook-Seiten des Oberschlesischen Landesmuseums veröffentlicht wurde.

„Es gab viel positive Resonanz“, heißt es vonseiten des Museums. Nun solle auch zur aktuellen Sonderausstellung ‚Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien‘ eine ähnliche Präsentation erarbeitet werden, teil das Oberschlesische Landesmuseum mit.

Bereits fertiggestellt und bei YouTube online veröffentlicht ist der Video-Beitrag zum Vortrag von Dr. Gregor Ploch über „Die geopolitische Neuordnung Europas nach 1918 und ihre Folgen für Oberschlesien“. Mitte Februar referierte der Theologe und Historiker sowie Oberschlesienforscher zu dieser Thematik. Der Kulturreferent für Oberschlesien hatte im Rahmen der neuen Vortragsreihe „Podium Silesia“ zu dieser Veranstaltung ins Haus Oberschlesien eingeladen.

Über www.youtube.com/user/oslmRatingen gelangen Interessierte direkt zum YouTube-Kanal des Oberschlesischen Landesmuseums und damit zum Vortrag mit neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Geschichte Oberschlesiens im gesamteuropäischen Kontext.

Weitere Informationen zum Oberschlesischen Landesmuseum gibt es online unter www.oslm.de.