Trotz Fußballpause wegen Corona: 1. FC Wülfrath steckt in den Kaderplanungen

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Es gibt Neuigkeiten beim 1. FC Wülfrath. Foto: Symbolbild (pixabay)
Es gibt Neuigkeiten beim 1. FC Wülfrath. Foto: Symbolbild (pixabay)

Wülfrath. Beim 1. FC Wülfrath laufen die Planungen, um für eine verspätete Wiederaufnahme der Saison gerüstet zu sein. 

Wie viele Bereich des Alltags, leidet auch der Fußballsport unter dem Coronavirus. Bisher hat sich der Fußballverband noch nicht dazu geäußert, wie es mit dem Sportbetrieb weitergehen soll. „Der Ball wird im Amateurfußball somit noch einige Zeit ruhen“, so FCW-Vorstand Michael Massenberg. „Trotzdem geht die Arbeit im Verein weiter, um für den späteren Saisonstart gut aufgestellt zu sein“

Jugendleiter Branko Tesic und sein Stellvertreter Michael Friese werden die Kader der Jugendmannschaften in den einzelnen Jahrgängen gemeinsam mit den jeweiligen Trainern zusammenstellen. „Mit Ihrer Erfahrung und dem guten Teamgeist unter den Trainern und dem Jugendvorstand ist mir nicht bange um die Zukunft unserer Jugendabteilung“, meint der FCW-Chef.

Auch neben dem Platz arbeitet der Vorstand auf Hochtouren. Obwohl die wirtschaftliche Situation für alle Unternehmen schwierig ist, hofft der Verein, dass alle bisherigen Sponsoren dem 1. FC Wülfrath treu bleiben und mithelfen, den Verein durch diese Krise zu führen.

Nachdem Trainer Sebastian Saufhaus seinen Vertrag verlängert hat, können die Vereinsverantwortlichen nun weitere Zusagen aus dem derzeitigen Kader bekannt geben. Beim FCW bleiben demnach: Christoph Möllering, Benjamin Jesußek, Ahmed Tepebas, Luis Rosenecker, Martin Müller, Dennis Krol, Jannik Weber, Frederic Streit, Halil Günez, Sebastian Schmieta.

Darüberhinaus laufen die Verhandlungen mit Christos Karakitsos und Lukas Fedler.

Neu zu den Wülfrather stößt der 22-jährige Defensivspieler Nico Legat. Er hat in seiner Jugend eine gute Ausbildung beim VFL Bochum und 1. FC Köln erhalten. Zuletzt hat er in der Oberliga bei Westfalia Herne gespielt. Der Verein steht noch mit weiteren Spieler in Gesprächen, will diese jedoch aufgrund der Gesamtsituation „mit dem nötigen Augenmaß“ führen, so Massenberg.