Schneller durch das Netz: Kommunales Rechenzentrum Niederrhein erhält mehr Bandbreite

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Netzwerkkabel sind zu sehen. Foto: pixabay
Netzwerkkabel sind zu sehen. Foto: pixabay

Kamp Lintfort/Mettmann. Ab sofort verfügt das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort nach eigenen Angaben über eine wesentlich schneller Anbindung an das Internet.

Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort und Mettmann gehört zu den zehn größten kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands und versorgt am Niederrhein und im Rheinland mehr als 16.000 Büroarbeitsplätze in den Rathäusern und Kreisverwaltungen mit Informationstechnik – darunter auch die kommunalen Krisenstäbe.

Außerdem stellt es wichtige Infrastrukturdienste für die Schulen in NRW, die Polizei NRW sowie Authentifizierungen vieler Onlinedienste der Landesverwaltung NRW bereit.

Nun kann das KRZN auf eine schnellere Netzanbindung zugreifen. „Unser Dank geht an den Vorstand, den Service und die Technik der Deutschen Telekom“, sagt Dr. Andreas Coenen, Verbandsvorsteher des KRZN und Landrat des Kreises Viersen. Er hatte sich vor rund einem Monat mit einem dringenden Appell an die Telekom gewandt. Als Folge der Corona-Pandemie hatte sich in den vergangenen Wochen die Belastung der Internetanbindung des Rechenzentrums dramatisch erhöht.

„Wir sind froh, dass wir in enger Abstimmung mit dem Vorstand der Telekom die Bandbreitenerweiterung umsetzen konnten – und zwar in Rekordzeit“, so Coenen. Bereits am 8. April 2020 ist die Anbindung des KRZN verdoppelt worden. Am vergangenen Sonntag wurden die Arbeiten für eine weitere Verzehnfachung der Bandbreite abgeschlossen.