Welt-Rotkreuztag: DRK leistet „unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag“

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Helfende des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: André Volkmann
Helfende des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: André Volkmann

Mettmann. Der heutige Freitag ist der Welt-Rotkreuztag. Jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, findet der Ehrentag der Hilfsorganisation statt.

Der Welt-Rotkreuztag wird jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, begangen. Dunant gründete die Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung 1863 in Genf. Er fand am 24. Juni 1859 nach dem Ende einer Schlacht zwischen den Truppen Napoleons III. und der Armee Österreichs auf dem Schlachtfeld in der Nähe von Solferino etwa 38.000 Verwundete, Sterbende und Tote vor – und niemand leistete Hilfe. Deshalb organisierte er spontan mit Freiwilligen aus dem benachbarten Dorf die notdürftige Versorgung der Soldaten.

Seine Vision: In allen Ländern sollten Hilfsorganisationen gegründet werden, die sich um Verwundete kümmern. Die Genfer Gemeinnützige Gesellschaft griff einige Jahre später seine Ideen auf und begründete das Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundeten-Pflege, das seit 1876 den Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz trägt.

DRK leistet Hilfe in der Corona-Krise – auch im Kreis Mettmann

Anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages wendet sich Norbert Danscheidt, Kreisvorsitzender des Mettmanner DRK-Kreisverbandes an die zahlreichen Helferinnen und Helfern, die für das DRK in Corona-Zeiten aktiv sind: „Das Rote Kreuz zeigt aktuell eindrucksvoll seine Leistungsfähigkeit“, so Norbert Danscheidt.

So unterstützt das Rote Kreuz allein in NRW die Städte und Kommunen durch die Einrichtung und den Betrieb von Probeentnahmestellen, Fieberambulanzen, Notbetreuungen für Kitas und Schulen und durch zahlreiche weitere soziale Leistungen und Einzelangebote. Zudem nimmt das DRK seit Ausbruch der Corona-Krise im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums den Transport von Schutzausrüstung in die Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen im Land Nordrhein-Westfalen vor.

Rotes Kreuz auf ehrenamtlich Engagierte angewiesen

Damit das DRK helfen kann, braucht es viele helfende Hände. Knapp 430.000 Mitglieder, davon 370.000 Fördermitglieder, setzen mit ihrem Beitrag in NRW ein Zeichen für die gemeinnützige Hilfe. Allein 40.000 Ehrenamtliche engagieren sich in Nordrhein-Westfalen in den Bereitschaften, der Wasserwacht, dem Jugendrotkreuz, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie der Bergwacht. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt darüber hinaus soziale Aufgaben – etwa in der Familien-, Senioren- und Migrationsarbeit.

„Dieses enorme bürgerschaftliche Engagement ist ein unverzichtbarer gesellschaftlicher Beitrag für alle, die hier leben“, so Norbert Danscheidt. Und weiter: „Ich danke allen die sich für das Rote Kreuz einsetzen, sie machen das DRK zu einer leistungsstarken und modernen Hilfsorganisation.“

Das heutige Deutsche Rote Kreuz ist föderal aufgebaut. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung mit 191 nationalen Gesellschaften ist die weltweit größte humanitäre Organisation.

In Deutschland engagieren sich rund drei Millionen Mitglieder für das Rote Kreuz. Das DRK ist unter anderem im Rettungsdienst, der Altenhilfe oder im Katastrophenschutz im Einsatz – nach den humanitären Grundsätzen ihres Gründers Dunant. Von ihm stammt auch das einprägsame Symbol: ein rotes Kreuz auf weißem Grund – die umgekehrte Nationalflagge der Schweiz.