Stadtmarketing Ratingen sagt Veranstaltungen ab

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Open-air-Sause abgesagt: Das Ratingen-Festival entfällt in diesem Jahr. Foto: pixabay
Open-air-Sause abgesagt: Das Ratingen-Festival entfällt in diesem Jahr. Foto: pixabay

Ratingen. Die Corona-Schutzverordnung verbietet die Durchführung von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020. Davon sind auch die Veranstaltungen der Ratingen Marketing GmbH (RMG) betroffen.

Bereits abgesagt wurde der Aktionstag der Wirtschaft, der ursprünglich am 05. Juni 2020 stattfinden sollte. Beim Aktionstag der Wirtschaft stellen Unternehmen aller Branchen aus Ratingen für einen Tag mindestens einen Mitarbeiter frei sowie eventuell notwendiges Werkzeug/Material zur Verfügung, um für und gemeinsam mit gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Einrichtungen konkrete, sinnstiftende Projekte zu realisieren.

„Als neuen Termin haben wir den 07. Mai 2021 ins Auge gefasst, vorausgesetzt, dass die Durchführung dann wieder möglich ist“, teilt Nina Bauer, Projektleitern des Aktionstages der Wirtschaft und Geschäftsführerin der RMG mit.

Des Weiteren muss die RMG nun auch alle Termine des neunen Veranstaltungsformates „Ratinger Feierabendmarkt“ absagen. Von Mai bis September wollte das Stadtmarketing, in Kooperation mit den Ratinger Gastronomen, ein Streetfood-Event anbieten, welches an jedem dritten Freitag im Monat, mit internationalen Streetfood-Köstlichkeiten, kühlen Getränken und entspannter Live-Musik den Wochenendauftakt einläuten sollte. Begleitend dazu wollten die Einzelhändler in der Innenstadt ein Late-Night-Shopping anbieten.

Ratingen-Festival und Ausbildungsmesse betroffen

Auch das größte Open-Air Event in Ratingen, das Ratingen-Festival, welches ursprünglich vom 21. bis 23. August stattfinden sollte, muss abgesagt werden. Nina Bauer hofft, dass die umfangreichen Vorbereitungen, die bereits getroffen wurden, nicht umsonst waren, sondern für eine Durchführung des Ratingen-Festivals im kommenden Jahr wieder aus der Schublade gezogen werden können.

Die Ausbildungs- und Studienmesse „topJob“ ist zwar keine Großveranstaltung, aber auf Grund der aktuellen Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Infektionsschutzmaßnahmen zur Reduktion der Neuinfektionen sieht die RMG sich gezwungen auch diese abzusagen.

Die Messe, die ursprünglich am 22. September stattfinden sollte, bietet eine Plattform für Schülerinnen und Schüler aus Ratingen und der Region, um sich über die unterschiedlichsten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. „Um den rund 600 Ratinger Schülerinnen und Schüler des kommenden Abschlussjahrgangs aber dennoch einen Überblick über die verschieden Möglichkeiten und vor allem freie Plätze zu ermöglichen, sind wir gerade dabei, eine entsprechendes Online-Angebot zu schaffen“, so Bauer.

Entscheidung über „Adventsleuchten“ vertagt

Bezüglich der Veranstaltung Ratinger Adventsleuchten, die am 29. November stattfinden soll, will die RMG die weiteren Entwicklungen abwarten, um dann nach den Sommerferien eine Entscheidung zu treffen.

„Die Enttäuschung über die Absagen unserer Veranstaltungen ist im gesamten Team groß, aber wir sind überzeugt, dass die Entscheidung der Regierung richtig ist und stehen voll dahinter“, so Nina Bauer.

Zurzeit arbeite man unter Hochdruck an der Umsetzung des Förderprojektes „Customer Journey 2.0“ und konzipiere weitere Projekte, die den Ratinger Einzelhandel, die Gastronomie und Kulturschaffenden aus Ratingen in dieser besonderen Situation unterstützen sollen.