Rainer Ritsche sammelt erste Unterschriften für Teilnahme an Bürgermeisterwahl

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Tritt als unabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Wülfrath an: Rainer Ritsche Foto: Mathias Kehren
Tritt als unabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Wülfrath an: Rainer Ritsche Foto: Mathias Kehren

Wülfrath. Am dem Wülfrather Heumarkt hat Kämmerer Rainer Ritsche die ersten notwendigen Unterschriften für die Teilnahme an der Bürgermeisterwahl gesammelt.

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Am Freitag stand Kämmerer Rainer Ritsche am Wülfrather Heumarkt, um Unterschriften für seine Bürgermeisterkandidatur zu sammeln. Nach aktuellem Rechtsstand benötigt der derzeitigen Kämmerer der Stadt Wülfrath mindestens 170 sogenannten Unterstützungsunterschriften, die den Weg für eine Wahlteilnahme freimachen.

Rainer Ritsche hatte an seinem Stehtisch mehr dabei als die 200 amtlichen Unterstützerbögen vom Wahlamt: auch viruzides Händedesinfektionsmittel und 100 Kugelschreiber gehörten zur Grundausrüstung, um “Unterstützungsunterschriften ‘corona-gerecht’ einsammeln zu können”, so Ritsche.

Seine Bilanz nach rund drei Stunden: 112 Unterschriften. Das Ziel ist damit derzeit noch nicht erreicht, möglicherweise aber doch. “Im Landtagsoll es Überlegungen beziehungsweise einen Gesetzentwurf von CDU, SPD und FDP geben, bei dieser Wahl die erforderliche Anzahl von Unterschriften auf 60 Prozent abzusenken”, erklärt Rainer Ritsche. “Falls das so kommt würden bereits 102 gültige Unterstützerunterschriften ausreichen.”

Darauf verlassen wird Ritsche sich allerdings nicht. Er will in den nächsten Tagen weiter sammeln. Weil im Fall dieser speziellen Unterschriftensammlung auch in Corona-Zeiten keine digitale Abwicklung möglich ist, – eingescannte Bögen und Unterschriften nicht zugelassen – muss der Kämmerer den Kontakt zu seinen Unterstützern suchen – oder umgekehrt: “Beeindruckt hat mich, dass manche Unterstützer am Freitagvormittag eigens den Weg in die Innenstadt angetreten hat, um mir die Unterschrift zu geben. Herzlichen Dank dafür an alle.”

Derzeit gilt: Mindestens 170 Unterschriften im Original muss der Kämmerer dem Wahlamt bis Mitte Juli einreichen.