Fahranfänger rast über Monheimer Rheinpromenade

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Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Symbolbild (Polizei)
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Symbolbild (Polizei)

Kreis Mettmann. In der Nacht zu Pfingstmontag hat die Polizei in Monheim am Rhein einen 18-Jährigen aus Leverkusen aus dem Verkehr gezogen. Der junge Autofahrer ist über die Rheinpromenade gerast.

Laut Polizei gegen 2.50 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen telefonisch bei der Polizei. Sie gaben an, dass sich auf der Rheinpromenade ein Kia und ein Ford ein Rennen liefern würden.

Vor Ort trafen die Beamten auf einen Kia Sportage, der von einem 18-jährigen Leverkusener gefahren wurde. Mit ihm saßen zwei junge Frauen sowie drei weitere junge Männer – alle im Alter zwischen 19 und 24 Jahren im Auto.

Bei der Sachverhaltsaufnahme vor Ort meldeten sich weitere Zeugen bei den Beamten. Sie gaben an, der Kia sei mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 bis 100 Kilometern pro Stunde an der Rheinpromenade auf und ab gefahren, berichtet die Polizei. Dabei hätten sich mehrere Insassen weit aus den geöffneten Fenstern gelehnt und laut gerufen. Außerdem sei der Wagen mehrfach gestoppt, um dann kurz darauf mit quietschenden Reifen mit hohem Tempo loszufahren.

Fahranfänger im Wagen seiner Mutter unterwegs

Der 18-jährige Autofahrer gab an, zu schnell gefahren zu sein. Die Beteiligung an einem Rennen stritt er jedoch ab.

Die Beamten stellten den Führerschein des 18-Jährigen sicher, zudem wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Von einer Sicherstellung des Autos wurde abgesehen, da es sich um das Auto der Mutter des jungen Mannes handelte.

Die Ermittlungen zu einem möglicherweise weiteren beteiligten Fahrzeug konnten vor Ort nicht zum Erfolg geführt werden. Daher laufen die Ermittlungen der Polizei diesbezüglich weiter. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Monheim jederzeit unter der Rufnummer 02173 9594-6350 entgegen.