Wuppertaler Bühnen stellen Programm der neuen Spielzeit vor

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Online gibt es das Programm der neuen Spielzeit bereits - die gedruckten Versionen sind nach der Spielzeitpause erhältlich. Bild: Wuppertaler Bühnen
Online gibt es das Programm der neuen Spielzeit bereits - die gedruckten Versionen sind nach der Spielzeitpause erhältlich. Bild: Wuppertaler Bühnen

Wuppertal. Die Wuppertaler Bühnen haben das Programm der Spielzeit 2020/21 veröffentlicht.

Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones haben ein Programm zusammengestellt, dass die künstlerische Individualität des Hauses und die Qualität der Ensembles und des Orchesters unterstreicht.

Den Auftakt der Saison feiert die Oper Wuppertal mit einem Klassiker: „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die heimlichen Hauptrollen in dieser Inszenierung spielen allerdings Wuppertal und seine Bürger. Regisseur Bernd Mottl verlagert mit seinem Debüt an der Oper Wuppertal das Geschehen in das Heute der Stadt. 

Mit gleich zwei Adaptationen von Bestsellern deckt die Oper Wuppertal ein breites Altersspektrum in ihrem Publikum ab. Mit der Uraufführung „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ nach dem Kinderbuchklassiker des Wuppertalers Wolf Erlbruch wird die Reihe „Oper von Anfang an“ fortgeführt – Oper für alle ab zwei Jahren. An ältere Kinder und Jugendliche richtet sich „Drachenreiter“ nach dem packenden Fantasy-Abenteuer von Cornelia Funke. Starke Bilder, großes Orchester und farbenreiche Musik erzählen eine Geschichte von Fantasie, Flucht und Freundschaft.

Ein hochpolitisches Stück, „Intolleranza 2021“ von Luigi Nono, bildet den Abschluss der Feiern zu Friedrich Engels 200. Geburtstag in Wuppertal. Die Verpflichtung des kontroversen Regisseurs  Dietrich W. Hilsdorf steht für einen energiegeladene Auseinandersetzung mit dem Werk und dessen aktuellen Themen wie Unterdrückung durch Arbeit und die Folgen von Migration. Ebenfalls im Zeichen des Engelsjahres steht das Festival „Sound of the City“. Die Ausgabe des Festivals unter dem Titel »Arbeit?« war ursprünglich für Juni 2020 angesetzt und musste auf Grund der Pandemie um ein Jahr verschoben werden.

Zudem kehren die beiden ständig ausverkaufen Erfolgsproduktionen „La Bohème“ und „Jesus Christ Superstar“ aus der Spielzeit 2019/20 zurück auf die Wuppertaler Opernbühne.

Interessierte können unter wuppertaler-buehnen.de die Spielzeithefte der drei Sparten Oper, Schauspiel und Sinfonieorchester herunterladen und virtuell das gesamte Programm durchblättern.

Zudem werden Besucher filmisch durch die neue Spielzeit geführt und können mehr über die geplanten Veranstaltungen und Künstler erfahren. Die gedruckten Spielzeithefte sind nach der Spielzeitpause erhältlich. Der Vorverkauf für die Spielzeit 2020/21 beginnt nach der Spielzeitpause im August.