Bürgermeister-Kandidatin Sandra Pietschmann: Wahlkampf-Auftakt per Velo

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Auf dem Mettmanner
Auf dem Mettmanner "Jubi" wurden Ideen gesammelt. Foto: Privat

Mettmann. Am Samstag hat Sandra Pietschmann, gemeinsame Bürgermeister-Kandidatin von CDU, SPD und UBWG, den Auftakt zu ihrer Wahlkmapftour gefeiert.

Am 13. September finden die Kommunalwahlen statt. Für Bürgermeister-Kandidatin Sandra Pietschmann begann der Wahlkampf am Samstag. Die gemeinsame Kandidatin von CDU, SPD und UBWG hatte dazu ihre engsten Unterstützer zu einem Kick-Off eingeladen. Pietschmanns Idee: Eine Radtour quer durch Mettmann.

Begleitet wurde die Bürgermeister-Kandidatin dabei von einem Filmteam, dem sie, jeweils an „problembehafteten Zwischenstopps“ Rede und Antwort stand. Die Tour startete am Sportplatz an der Vereinsgeschäftsstelle von Mettmann-Sport an der Hasselbeckstraße. Dort war Sandra Pietschmann seit über 15 Jahren als Geschäftsführerin aktiv.

Etwa 25 Unterstützer radeln mit

Den gut 25 mitradelnden Unterstützern aus Politik und Vereinsleben erklärte Sandran Pietschmann am Startpunkt erneut ihre Motivation für die Kandidatur, zudem erläuterte sie erste Ideen, um Kindern und Jugendlichen bessere Chancen in Mettmann zu ermöglichen. Dann begann die Radtour.

Die Fahrrad-Kolonne zog über die Nordstraße in Richtung Mettmann-Zentrum. Unterwegs wurde deutlich, dass Pietschmann mit der Idee auf das Radwege-Konzept für die Stadt aufmerksam machen wollte. Beim ersten Zwischenstopp an der ehemaligen Hauptschule Borner Weg ging es stattdessen um die Schulpolitik und den Elternwillen zur Errichtung einer Gesamtschule. Pietschmann war es ein Anliegen, auch bestehende Defizite wie Sanierungsstau an den Schulen, marode Gebäude, fehlende Fachräume, mangelnde digitale Ausstattung, fehlende Endgeräte für die Kids und Ekel-Toiletten zu kritisieren.

Pietschmann dazu: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir als „Working Mum“ – also als arbeitende Mutter – besonders wichtig: Dass Betreuungsplätze Mangelware sind, ist für mich keine Option.“ Dieses Thema will sie Fall als Bürgermeisterin in den Fokus rücken. „All das kostet auch viel Geld. Lasst uns Wege finden, wir wie die Zukunft unserer Kinder finanzieren können. Daher werde ich einen Kompetenztisch für Stadtfinanzen mit Bürgern, Unternehmen, Verwaltung und Rat ins Leben rufen. Die Herausforderungen hier sind immens und müssen angegangen werden.“

Ideensammlung am „Jubi“

Nächster Stopp: Jubiläumsplatz. Dort wurden Idee zusammengetragen, die den Jubiläumsplatz betreffen. „Lasst uns erst einmal alles ungefiltert sammeln, was euch einfällt“, forderte Pietschmann. Dann sprudelten erste Ideen: von Überdachung über Fassadenbegrünung der Sparkasse und einem Rooftop-Café bis hin zur digitalen Multimediawand mit Veranstaltungshinweisen.

Sandra Pietschmann mit Unterstützern. Foto: Privat
Sandra Pietschmann mit Unterstützern. Foto: Privat

Nach einem Abstecher über die seit wenigen Wochen als neu deklarierte Fahrradstraße ging es hoch zum Königshofplatz. Pietschmann appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, unter dem Motto „Buy Local“ den lokalen Handel zu unterstützen. Hierbei würden auch digitale Einkaufsformate unterstützend helfen, so die Bürgermeister-Kandidatin.

Zu einem Abschluss ihrer Radtour kam es auf dem Lavalplatz zu einer Zusammenkunft von rund 80 Unterstützern – in Corona-Zeiten ausgestattet mit „Team Sandra“-Mundmasken. Was folgte, war die Abschlussaktion: jeder sollte auf Kärtchen schreiben, welche Maßnahmen in den nächsten Jahre umgesetzt oder verwirklicht werden sollten.

Weitere Informationen zu Sandra Pietschmanns Kandidatur gibt es online unter www.sandra-pietschmann.de.