Rotarier stellen Laptops für Kinder und Jugendliche: „Bildung darf nicht am Geld scheitern“

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Nach der Übergabe durften die Kinder und Jugendlichen die Laptops auch gleich ausprobieren. Foto: Kreisstadt Mettmann
Nach der Übergabe durften die Kinder und Jugendlichen die Laptops auch gleich ausprobieren. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Rund 50 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig durch die Hausaufgabenbetreuung des Kinderschutzbundes unterstützt werden, erhalten bis zum Ende der Sommerferien gebrauchte Laptops durch den Mettmanner Rotary Club.

Um ihre Hausaufgaben in der betreuten Umgebung des Kinderschutzbundes erledigen zu können, stehen nun Laptops zur Verfügung. Die ersten sechs Geräte wurden am Freitag in der städtischen Unterkunft an der Danziger Straße übergeben.

„Alle Laptops wurden aufgearbeitet und sind startklar für den digitalen Unterricht“, freut sich Dr. Jürgen Winkelmann, neuer Vorsitzender des Kinderschutzbundes in Mettmann. Bereits im März sei das Projekt „Mehr Chancen für Bildung“ zwischen Rotary Club und Kinderschutzbund Mettmann durch seine Vorgängerin Prof. Dr. Gabi Flößer zustande gekommen, tatkräftig unterstützt durch die städtische Schulverwaltung.

„Bildung ist der Schlüssel für eine gute und erfolgreiche Zukunft. Daher fördert diese erfolgreiche Kooperation nicht nur das digitale Lernen, sondern auch das soziale Miteinander“, betonte Bürgermeister Thomas Dinkelmann am Freitag. „Es ist wichtig, dass wir in dieser Situation kein Kind allein lassen, insbesondere wenn sich voraussichtlich nach den Sommerferien der Schulbetrieb wieder normalisiert.“

Mehr als 20 Geräte stammen direkt von den Mitgliedern des Clubs, weitere 30 gebrauchte Laptops können zusätzlich durch die finanzielle Unterstützung des „Inner Wheel Clubs“ gekauft und direkt an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben werden. „Es ist so viel digitales Wissen verfügbar. Es darf nicht am Geld scheitern, dass sie dauerhaften Zugriff darauf bekommen“, sagte Dr. Michael Niklas, Vorsitzender des Mettmanner Rotary Clubs.