Benefiz-Fahrt: 24 Stunden im Rennradsattel für den guten Zweck

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Die Rennradfahrer bei der Zieleinfahrt am Nürburgring im vergangenen Jahr. Foto: Privat
Die Rennradfahrer bei der Zieleinfahrt am Nürburgring im vergangenen Jahr. Foto: Privat

Heiligenhaus. Am Freitag, 24. Juli, stellen sich 15 Hobby-Rennradfahrer aus Heiligenhaus der Herausforderung und radeln 24 Stunden lang zugunsten der bewegungsfördernden Projekte des Vereins „Be Strong For Kids.

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Ein Rundkurs führt die Rennradler durch die Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath. Die Aktion ist der Ersatz für das aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte 24h-Rennen “RadAmRing” auf der legendären Nordschleife am Nürburgring.

Das „Be Strong For Kids – Rennradteam“ ist ein Zusammenschluss aus Sportlerinnen und Sportlern, die durch ihr sportliches Engagement kranken und notleidenden Kindern helfen möchten. Marcus Batz ist einer von Ihnen. Der Heiligenhauser bereitete sich auf seine bereits elfte Teilnahme bei “RadAmRing” vor, als das Coronavirus für die Absage des Events sorgte.

Das gesamte Rennen zu streichen, kam für ihn nicht in Frage. Denn zum dritten Mal in Folge, sollte das Radteam am Nürburgring für einen guten Zweck fahren und Spendengelder sammeln. Seine Idee, das abgesagte 24-Stunden-Radrennen aus der Eifel nach Heiligenhaus zu verlegen, stoß auf große Begeisterung bei den Mitgliedern des Teams, die dafür sogar aus Stuttgart und Hamburg anreisen werden.

Durch seinen persönlichen Kontakt zum Vereinsvorsitzenden und Gründer von „Be Strong For Kids“, Jörn Schulz, ist bereits 2018 die Idee entstanden, mit dem Team am Ring für den guten Zweck zu fahren und Spendengelder zu sammeln. Nach dieser noch spontanen Aktion konnten dem Verein im Anschluss über 3.000 Euro übergeben werden. Der Ehrgeiz war geweckt und so konnte das Team im letzten Jahr mit insgesamt 49 Runden, 1.274 Km auf der Nordschleife und einer Spendensumme von 6.000 Euro ein Rad-Ergometer für die Sporttherapie der Kinderkrebsstation am Essener Universitätsklinikum finanzieren.

Ersatzstrecke über den Panorama-Radweg

„Die Ersatzstrecke, die zum großen Teil über den Panorama-Radweg führt, ist fahrerisch natürlich nicht so anspruchsvoll wie die Nordschleife mit ihren 560 Höhenmetern und den schnellen Abfahrten. Da wir aber auch in der Nacht durchfahren werden, war eine Streckenführung mit nur wenig Straßenverkehr für die Sicherheit der Fahrer oberste Priorität. Und am Ende zählen schließlich die Kilometer“, so Batz.

„Ich bin sehr stolz und unglaublich dankbar dafür, dass sich das Radteam trotz der zahlreichen Einschränkungen in diesem Jahr, so entschlossen wieder an den Start geht, um auf unsere Projekte aufmerksam zu machen und Spenden zugunsten unserer Projekte zu sammeln“, meint Schulz zu der Idee von Marcus Batz.

Ziel des Teams ist es, mit Hilfe eines Unterstützerkreises, Spenden für jeden gefahrenen Kilometer zu sammeln. Von den Spendengeldern sollen weitere bewegungsfördernde Projekte für die betroffenen Kinder angeboten werden. Bisher zählen zu diesen Projekten ein Stand-up Kurs, ein inklusiver Skatekurs und demnächst auch ein Tanzkurs.

Der Verein und die Sportler hoffen, dass sich diesem Spenderkreis noch viele Privatpersonen und Firmen anschließen werden. Unter www.bestrongforkids.de/mitmachen-spenden kann man nach dem Event unter dem Spendenzweck “24h-Rennrad” einen Beitrag leisten, um die Sportler zu unterstützen.

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