Frühstück und Pausenbrot: Trotz Corona ein guter Start in den Schultag

233
Ein ausgewogenes Frühstück ist für Schülerinnen und Schüler wichtig. Foto: pixabay
Ein ausgewogenes Frühstück ist für Schülerinnen und Schüler wichtig. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Die Corona-Situation stellt Schulen zum Neustart vor Herausforderungen – auch bei der Verpflegung. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps für ein gesundes Pausenbrot.

-Anzeige-
blank

„Mitgebrachte Verpflegung in der Brotbox kann die Warteschlangen am Schulkiosk oder in der Mensa verringern, falls noch kein oder nur ein eingeschränktes Verpflegungsangebot vor Ort angeboten werden kann“, so der Tipp der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung der Verbraucherzentrale NRW.

Um die Hygieneempfehlungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie einzuhalten, sollten Brotdosen, Flaschen und & Co untereinander nicht getauscht werden. „Damit Schulkinder gut gerüstet in den Tag starten, gehört ein Mix an Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Rohkost mit in die Schultasche“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Die Verbraucherschützer kennen weitere Tipps für das Frühstück in der Schule:

Nicht ohne zu essen und zu trinken auf den Weg machen

Schulkinder sollten jeden Morgen frühstücken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Die erste Tagesmahlzeit zu Hause ist eine wichtige Starthilfe in den Tag. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen für den nötigen Energienachschub, um konzentriert und fit durch den Schultag zu kommen.

Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Schulkinder, vor allem die älteren, morgens ohne, etwas gegessen zu haben, das Haus verlassen, so die Verbraucherzentrale NRW. Die Hektik nach dem Aufstehen ist jedoch kein Grund, um aufs Frühstück zu verzichten. Ein schnelles Müsli mit Milch oder Joghurt und etwas Obst sind eine gute Basis. Geht so früh noch nichts runter, füllen ein Glas Milch, eine Tasse Kakao oder eine Mini-Portion Joghurt immerhin ein wenig den Magen.

Fit mit dem richtigen Frühstück

Kinder und Jugendliche, die morgens schon etwas essen und trinken, sind aufmerksamer und ermüden nicht so schnell. Ein gutes Frühstück sollte deshalb Kohlenhydrate, etwa ballaststoffreiche Vollkornprodukte wie Brot oder Müsli, sowie Obst und Rohkost enthalten. Optimal werden diese Fitmacher mit ungesüßten oder wenig gesüßten Milchprodukten und einem Getränk ergänzt. Zur Abwechslung kann es auch ein fixer Mix aus Milch, Joghurt, Banane und feinen Haferflocken sein.

Gute Planung hilft

Um Zeit zu sparen, den Tisch am besten schon abends für den nächsten Morgen decken. Auch das Carepaket für die Schule kann am Abend vorher vorbereitet werden. Wichtig: Mit den Kindern besprechen, was aufs Pausenbrot drauf und wie viel davon in die Brotbox soll.

Ideal zur Aufbewahrung und für den Transport sind Frühstücksdosen mit einer Einteilung, damit Brot, Obst und Gemüse nicht durcheinanderpurzeln. Getränke können in Flaschen und Becher etwa aus Kunststoff oder Edelstahl mitgenommen werden.

Power-Pausensnacks in der Schule

Die Menge des zweiten Frühstücks in der Schule sollte sich an der ersten Mahlzeit zu Hause orientieren. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, gibt es in der Schulpause am besten nur einen Zwischensnack. Wer morgens jedoch nur wenig oder gar nichts gegessen hat, darf beim zweiten Frühstück in der Klasse gerne etwas mehr in seiner Brotbox finden.

Ein Vollkornbrot, belegt mit Frischkäse und Salat in Kombination mit Gurke, Möhre oder Fruchtstückchen, sind unschlagbare Energielieferanten. Grundschulkinder essen Gemüse und Obst gerne in mundgerechten Stücken. Neben Wasser, können auch ungesüßte oder zuckerarme Getränke mit in die Schultasche. Softdrinks, Energy-Drinks oder Sportlergetränke löschen hingegen nicht den Durst und sind als Energielieferanten ungeeignet.

Schulkiosk im Mittelpunkt

Einige Schüler bringen sich das Pausenbrot von Zuhause mit, andere decken sich unterwegs oder in der Schule mit Snacks und Getränken ein. Ein ansprechender Schulkiosk, in dem auch in Corona-Zeiten eine gesundheitsfördernde und attraktive Pausenverpflegung angeboten wird, ist eine gute Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-Food-Ketten.

Tipps rund ums Essen und Trinken zum Schulstart finden Eltern in dem Ratgeber „Bärenstarke Kinderkost“ – erhältlich für 16,58 Euro in der Verbraucherzentrale in Langenfeld, Konrad-Adenauer-Platz1.

Infos zum Thema Schulverpflegung und Hilfestellungen zur „Verpflegung in Kitas und Schulen während der Corona-Pandemie“ bietet die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW online an unter www.kita-schulverpflegung.nrw.

So können Sie unser Angebot unterstützen

Lokaler Journalismus findet immer mehr seinen Raum auch im Internet. Wir möchten gerne unsere Informationen vom Geschehen vor Ort auch weiterhin für alle Interessenten zur Verfügung stellen. Barrierefrei, das heißt ohne Bezahlschranke.

Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie unser Online-Angebot unterstützen möchten. Mit einem Beitrag speziell für diesen Artikel. Oder mit regelmäßigen Überweisungen. Entscheiden Sie selbst über die Höhe Ihres Beitrags!

Jetzt Unterstützer werden