Nach Lok-Unfall in Flandersbach: Anger folgt wieder ihrem natürlichen Lauf

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Mit einer Plane ist das Erdreich unter der entgleisten Lok in Wülfrath-Flandersbach gesichert worden. Foto: Redaktion
Mit einer Plane ist das Erdreich unter der entgleisten Lok in Wülfrath-Flandersbach gesichert worden. Foto: Redaktion

Wülfrath. Die Stadt Wülfrath hat über den aktuellen Sachstand zu den Arbeiten nach dem Zugunglück in Flandersbach informiert.

Mitte Juni ist auf dem Lhoist-Gelände in Flandersbach eine Lok entgleist. Dieselkraftstoff ist so in die Anger gelangt. Auf Nachfrage beim Amt für technischen Umweltschutz des Kreises Mettmann teilt die Stadt Wülfrath nun mit, dass es im Bereich der Anger – ab Feuerwehrgerätehaus Bach abwärts in Richtung Heiligenhaus – keine Beeinträchtigungen aufgrund des Lokunglückes mehr gibt.

Ebenfalls wurde die Umleitung der Anger wieder aufgehoben, sodass das Gewässer zwar noch kontrolliert wird, aber wieder dem natürlichen Lauf folgen kann. Vorsorglich befinden sich im Bereich der Unglücksstelle noch Sicherungen, die gegebenenfalls noch marginal vorhandene Verunreinigungen am direkten Schadensort abfangen würden.

Weiter befinden sich bachabwärts ebenfalls vorsorglich Sicherungseinrichtungen. Regelmäßige Kontrollen zeigen hier seit Wochen keine Auffälligkeiten mehr an. Spaziergänger sollten ihre Hunde im Bereich der Unfallstelle nicht in die Anger lassen.

In der Zeit vom 7. bis 11. September finden seitens der Firma Lhoist weitere Arbeiten in dem Bereich des Wirtschaftsweges statt, sodass dieser wieder gesperrt wird. Die Anwohner sind seitens des Unternehmens hierüber informiert worden.