Velbert: Statt Offener Denkmäler gibt es Kurzfilme im Internet

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Nach der Renovierung noch mehr ein Schmuckstück in der Velberter Innenstadt: In der Villa Herminghaus ist jetzt das Schloss- und Beschlägemuseum zu Hause. Foto: Kling

Velbert. Am Sonntag, 13. September, findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Velbert macht mit, wenn auch aufgrund der Corona-Einschränkungen ausschließlich digital. Thema ist die vor kurzem komplett sanierte Villa Herminghaus samt neuem Anbau. Beides wurde mit Mitteln des Städtebauförderprogramms von Bund und Land NRW ermöglicht.

Anhand von vier Kurzfilmen zu den Themen Denkmalschutz, Architektur, Museumskonzept und Bedeutung für die Stadt Velbert können Interessierte im Internet unter www.velbert.de und www.schlossundbeschlaegemuseum.de eine digitale Führung erleben, die die aus dem Jahre 1885 stammende Villa und den Neubau für die künftige Dauerausstellung des Museums zeigt.

Dabei können die Besucherinnen und Besucher digital einen Blick in die noch nicht geöffneten Räumlichkeiten werfen und Funde, die während der Baumaßnahme überraschend auftauchten, entdecken. Besonders hervorzuheben ist, dass die Aufnahmen den aktuellen Stand in den Gebäuden zeigen. Die Umzugskartons und eingepackten Objekte sind genauso zu sehen wie die laufenden Bauarbeiten auf der Großbaustelle. Die Öffentlichkeit kann den Prozess einer Denkmalsanierung und den Bau eines Museumsgebäudes sozusagen live verfolgen.