Erkrather Unternehmen Grundfos unterstützt Gute-Nacht-Bus

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Der Gute-Nacht-Bis bietet Menschen ohne festen Wohnsitz eine Anlaufstelle. Foto: Vision teilen e.V.
Der Gute-Nacht-Bis bietet Menschen ohne festen Wohnsitz eine Anlaufstelle. Foto: Vision teilen e.V.

Kreis Mettmann. Der Erkrather Pumpenhersteller Grundfos hat die Düsseldorfer Initiative „Gute-nacht-Bus“ mit einer Spende unterstützt.

Der ‚Gute-Nacht-Bus für Obdachlose‘ ist seit 2011 Teil des gemeinnützigen Vereins „vision:teilen“. Ziel ist die Betreuung von Menschen am Rande der Gesellschaft. Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich das Leben der Obdachlosen nochmal deutlich verschlechtert. Die Bus-Teams verteilen zwischen 22 und 00.30 Uhr Lebensmittel und Hygieneprodukte. In der aktuellen Situation sind zusätzlich Schlafsäcke und Zelte gefragt. Hinzu kommen einfache Kleidungsstücke und insbesondere Schuhe.

Nachdem die Initiative „Gute-Nacht-Bus“ von der Düsseldorfer Stadtverwaltung als Teil der kritischen Infrastruktur der Stadt anerkannt wurde, haben die Bus-Teams ihr Engagement nicht nur fortgesetzt, sondern verstärkt. Vor der Krise war der Bus an vier Abenden pro Woche in Düsseldorf an jeweils zwei Standorten unterwegs, aktuell wurden ein fünfter und ein sechster Tag hinzugenommen.

Der Pumpenhersteller Grundfos mit deutschem Sitz in Erkrath unterstützt über die Poul-Due-Jensen-Stiftung – sie ist nach dem Unternehmensgründer benannt und Träger der Grundfos Gruppe – diese Initiative mit 21.270 Euro. Exakt dieser Betrag ist erforderlich, um die Beschaffung der Zuwendungen sowie den Betrieb des Busses an einem zusätzlichen Tag pro Woche für acht Monate zu finanzieren.

Die Düsseldorferin Mirja Riewe – sie hat als Mitarbeiterin von Grundfos die Spende vorgeschlagen – arbeitet bereits geraume Zeit ehrenamtlich einmal die Woche im Bus aktiv mit.

Auch global ist die Stiftung für notleidende Menschen aktiv, hat zur Bekämpfung der Corona-Krise in diesem Jahr schon mehr als drei Millionen Euro für internationale Projekte und Hilfsorganisationen gespendet. Der größte Teil der Gelder wird verwendet für den Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus in Entwicklungsländern.