Wahl in Wülfrath: CDU vorne – SPD, WG, Grüne gleichstark

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Wülfrath. Bei der Kommunalwahl in Wülfrath hat die CDU 15 von 16 Direktmandaten gewonnen. Und das 16. kann ihr auch noch zufallen – per Losverfahren.

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“Noch ist nichts entschieden”, sagt Bürgermeisterkandidat Rainer Ritsche zum Ausgang der Bürgermeisterwahl. (Das Ergebnis steht hier) “Auf jeden Fall rechne ich in der Stichwahl mit einem knappen Ausgang.” Ritsche ist der Kämmerer der Stadt und wird von SPD und Wülfrather Gruppe unterstützt.

CDU-Kandidat Andreas Seidler freut sich, dass seine Partei jetzt schon 15 Direktmandate gewonnen hat. “Das gab es bisher noch nie.” Bei der Stichwahl ums Bürgermeisteramt werde sich zeigen, wer seine Wähler am besten motivieren könne, noch einmal zur Wahl zu gehen.

Stephan Mrstik kommentiert, dass die Grünen ihr Ergebnis fast verdoppelt hätten. Er selbst wäre als Bürgermeisterkandidat gerne näher dran an der Stichwahl gewesen. Mrstik gratuliert Ritsche und Seidler zum Erreichen der Stichwahl. Ob die Grünen eine Empfehlung für einen der beiden Kandidaten aussprechen, werde noch beraten.

Im Wahlbezirk VHS 2 gibt es offenbar einen Gleichstand zwischen Frank Berg (CDU) und Uwe Buschmann (SPD). (Eine offizielle Mitteilung der Stadt gibt es dazu noch nicht.) Deshalb folgt jetzt ein Losentscheid im Wahlausschuss. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung des neuen Stadtrates.

Bisher gibt es noch keine Informationen des Wahlleiters über die Zusammensetzung des Stadtrates. Rechnerisch kommt der von den Städten offiziell verwendete Votemanager auf 11 Sitze für die CDU, die der Partei gemäß ihrer 35,7 Prozent zustehen würden. Nun hat sie aber schon 15 Direktmandate gewonnen, ein weiteres kann hinzukommen.

Das dürfte zur Folge haben, dass der Stadtrat viel mehr als 32 Sitze haben wird, spekultiert wird bereits über 42 oder 46 Sitze.

Dementsprechend dürften SPD, Grüne und Wülfrather Gruppe auch mehr Sitze bekommen als jeweils sechs. Ausgehend von 32 Sitzen bekommt die FDP zwei, die Linke einen – aber auch das wird sich unter anderem nach den Neuberechungen aufgrund der Direktmandate anders darstellen.

Hier die vorläufige Grafik auf der Grundlage von 32 Sitzen:

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