Stiftungskooperation mit der „Grünen Kiste“ trägt am Konrad-Heresbach-Gymnasium erste Früchte

173
Ein Haufen Kürbisse lag vor den Lehrerzimmern zur Abholung bereit. Foto: Privat
Ein Haufen Kürbisse lag vor den Lehrerzimmern zur Abholung bereit. Foto: Privat

Mettmann. Die Kooperation zwischen dem Konrad-Heresbach-Gymnasium und der Stiftung „Grüne Kiste“ trägt erste Früchte – und zwar nicht wenige: 250 Kürbisse haben zur Abholung bereit gelegen.

Im Frühjahr wurde gesät, am Ende der Sommerferien gehegt und gepflegt und nun konnte geerntet werden: Die ersten sichtbaren Früchte der entstehenden Kooperation des Konrad-Heresbach-Gymnasiums mit der Stiftung „Grüne Kiste“ auf Gut Meurersmorp lagen vor den Lehrerzimmern zur Abholung bereit und erfreuten sich großer Nachfrage.

Bereits lange vor Beginn der Kooperation in diesem Jahr bestand der kontakt zwischen dem Konrad-Heresbach-Gymnasium und Landwirt und Stiftungsgründer Peter Drenker. So fanden bereits mehrere Zeltübernachtungen und weitere schulische Open-Air-Angebote, darunter Projekt- oder Integrationstage, auf dem Hofgelände statt.

„Verbindendes Element wurde darüber hinaus aber zunehmend die gemeinsame Begeisterung aller Akteure über das wertvolle Gedankengut des bedeutenden Gelehrten, Pädagogen und – wenig bekannt – erfahrenen Landwirtes Konrad Heresbach, der als Sohn der Stadt Mettmann auch zum Namensgeber des städtischen Gymnasiums wurde“, erklärt Schulleiter Horst Knoblich.

Dabei bietet der Hof von Peter Drenker nicht nur eine Verwurzelung mit der heimischen Landwirtschaft und die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Nahrungsmittelerzeugung im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand zu nehmen, sondern stellt auch mit seiner in weiten Teilen auf regenerative Energiequellen abgestimmten Versorgung ein hervorragendes Beispiel für eine konsequente Investition in nachhaltige Zukunftstechnologien dar.

Damit werde Gut Meurersmorp für die Schülerinnen und Schüler des Konrad-Heresbach-Gymnasiums zum „Freiluftklassenzimmer par excellence“, so Schulleiter Knoblich, „dessen institutionalisierte Nutzung nun auch im Zuge der Umstellung G8/G9 in den schulischen Regelbetrieb der Jahrgangsstufe 8 aufgenommen wird“.

Zur Freude der Schulgemeinschaft betreut der ehemalige KHG-Schüler Birk Meiser als Experte die zukünftige Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Gartenschule. Meiser kennt sich aus, er ist als selbstständiger Agraringenieur tätig. „Wir freuen uns über den gelungenen und ertragreichen Start der Zusammenarbeit und blicken gespannt auf die nächsten Früchte“, meint Knoblich.