Handball: Lokalderby zwischen Fortuna Düsseldorf und TB Wülfrath

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Die Damen des TB Wülfrath. Foto: TBW
Die Damen des TB Wülfrath. Foto: TBW

Wülfrath. Am Samstag, 17. Oktober, treffen die Damen des TB Wülfrath auswärts auf Fortuna Düsseldorf. Anpfiff ist um 19.30 Uhr an der Graf-Recke-Straße 162.

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Die Saison 2019/20 wurde abgebrochen, der TB Wülfrath zum Meister ernannt, die Meisterschafts- und Aufstiegsfeier fand per Videokonferenz statt und trainiert wurde aufgrund der Pandemie-Lage viele Wochen lang nicht. Corona macht auch vor dem Handballsport nicht Halt. Seit Juni trainieren die Damen des Turnerbundes wieder – und nun steht das erste Spiel an.

Im Lokalderby stehen die Wülfratherinnen zum Auftakt gegen die Fortuna aus der Landeshaupt auf dem Feld. “Die Mannschaft des TB Wülfrath ist zusammengeblieben”, teil der Turnerbund mit, “bis auf Lena Feldstedt, die ihr zweites Kind erwartet.” Veränderungen gab es im Detail: Als Zugänge verzeichnet der TBW Jasmin Sander von Fortuna Düsseldorf und Xhana Djokovic vom BHC.

“Die Vorbereitung war lang und aufgrund der Corona-Einflüsse nicht optimal”, so die Vereinsverantwortlichen, “aber da hatten wohl alle Mannschaften drunter zu leiden.” Mit Erkenntnissen, die man aus den Vorbereitungsspielen erzielt hat, ist das Trainer-Team um Michael Cisik und Jörg Büngeler zufrieden. “Wir werden am Samstag erfahren, ob wir die richtigen Schlüsse gezogen haben und uns schon ausreichend weit entwickelt haben.”

Mit voller Mannschaftsstärke reisen die Wülfratherinnen nicht in die Landeshauptstadt. Krissi Meyer leidet noch unter einer Fußgelenksverletzung und Johanna Buschhaus muss eine Schulterverletzung auskurieren.

Die Fortuna sieht der TB Wülfrath als Favoriten. Das Team aus Düsseldorf hat in der vergangenen Saison bereits in der 3. Liga gespielt, zudem verzeichnet das Team einige Verstärkungen: Torhüterin Lorena Jackstadt sowie die Amelie Knippert (Linksaußen/Rückraum links) und Leonie Heinrichs (Rechtsaußen/Rückraum rechts) – alle vom HSV Solingen Gräfrath. Clara Engel – Kreisläuferin – vom Nordrheinligisten HSG Adler Haan und die Bundesligaerfahrene Silvia Szücs für den linken Rückraum vom TV Beyeröhde.

Ein weiterer möglicher Vorteil für die Düsseldorferinnen: Sie spielen auf dem eigenen Feld, vor heimischen Fans. Wenn auch vor insgesamt nur 100 Zuschauern. Mehr sind aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht erlaubt. 20 Tickets wurden dem TB Wülfrath zur Verfügung gestellt, diese hat der Turnerbund im engsten Mannschaftskreis vergeben. Für Fans bleibt daher nur der Liveticker.

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