St. Martin im Schaufenster und als Film

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Abends leuchten die Laternen: Das St.-Martin-Schaufenster in der Wülfrather Fußgängerzone. Foto: privat

Wülfrath. Den großen Wülfrather Martinszug haben die Veranstalter wegen Corona abgesagt. Mit drei Alternativen wollen sie in diesen Tagen das Brauchtum hochhalten.

Laternen leuchten im Schaufenster des früheren Modegeschäftes „Die Masche“ in der Wülfrather Fußgängerzone. Das Gewand von St. Martin ist ausgestellt. Großformatige Aufnahmen des Super-Tipp-Fotografen Mathias Kehren erinnern an die Umzüge der vergangenen Jahre.

Schon kurz nach dem Dekorieren in dieser Woche bleiben Familien mit Kindern stehen, um dieses außergewöhnliche Fenster in Augenschein zu nehmen.

Seit 42 Jahren organisiert die Pfadfinder-Förderungsgemeinschaft St. Georg den großen Umzug durch die Stadt, bei dem sich Jahr für Jahr Tausende mit ihren Laternen auf den Weg machen. Jetzt haben sich Jürgen Ahrweiler und Mitstreiter, alle mit Schutzmasken, daran gemacht, das Ladenlokal mitten in der Stadt zu schmücken – täglich von 16 bis 21 Uhr mit der genannten Beleuchtung.

Außerdem hat die Gemeinschaft mit Unterstützung von Thomas Reuter von der Internetzeitung Taeglich.ME ein Video zu St. Martin gedreht. Entstanden ist es auf dem Gelände des Reitsportzentrums Volmer an der Bergstraße.

Martin Volmer gab wieder den St. Martin, Musiker des evangelischen Posaunenchors waren dabei und eine Gruppe von „Wölflingen“ aus den Reihen der Pfadfinder. Feuer und Bettler durften auch nicht fehlen. Pfarrer Herbert Ullmann erzählt die Geschichte von St. Martin.

Was daraus geworden ist, das können sich die Menschen am 11.11 ab 17.15 Uhr, dem eigentlichen Start des Martinszuges, auf verschiedenen Kanälen ansehen. Den Link dazu gibt es dann auch hier.

Als dritte Aktion möchte die Förderungsgemeinschaft vom 9. bis zum 11. November insgesamt 550 Weckmänner verteilen, unter anderen an die Altenheime und die alljährlichen Helfer von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Bauhof.

Der Dank der Gemeinschaft gilt auch in diesem Jahr jenen Unternehmen, die die Veranstalter bei der Durchführung der Alternativen unterstützen.