Besuch bei der Velberter Tafel

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Kerstin Griese, Tanja Högström (Foto: Büro Griese)

Velbert. Die Abgeordnete Kerstin Griese hat die Tafel Niederberg an ihrem neuen Standort an der Mettmanner Straße in Velbert besucht und eine Geldspende übergeben. „Wir sind noch im Probelauf“, sagte Tafel-Koordinatorin Tanja Högström. Richtig los gehe es voraussichtlich in der nächsten Woche. Die Eröffnungsfeier sei Pandemie-bedingt auf das nächste Jahr verschoben.

„Hier haben wir alles zentriert, Büro, Standort und Lager“, zeigte Högström der niederbergischen SPD-Bundestagsabgeordneten das Gebäude. Die Kundinnen und Kunden würden ihre Taschen an der einen Tür abgeben und an der anderen gefüllt zurückbekommen. Dies sei der Ablauf, der momentan eingehalten werden muss. Demnächst werde auch die Küche fertig. Högström freut sich darauf, dass dann auch ein Mittagessen angeboten werden kann, sobald die Coronaeinschränkungen beendet sind. „Die Tafel ist ein Ort der Begegnung“, betonte Tanja Högström.

Kerstin Griese lobte das Engagement für die sozial benachteiligten Menschen und bedankte sich bei den Aktiven der Tafel. „Sie machen das Beste aus der Situation“, sagte die Sozialstaatssekretärin mit Blick auf die Pandemie. Sie freute sich, dass in diesen Monaten auch viele jüngere Ehrenamtliche bei der Tafel mithelfen, um an den Samstagen Lebensmittel bei bedürftigen und älteren Menschen auszuliefern.

Griese erfuhr, dass der Umbau des neuen Tafel-Standorts mit viel ehrenamtlichem Engagement erfolgte und gerade mal acht Wochen gedauert habe. Ganz fertig sei man allerdings nicht geworden, was an fehlendem Geld liegt, sagte Tanja Högström. „Wir brauchen dringend ein neues Dach“, hofft sie auf weitere Spenden.